Bundesliga Nach Riera-Wirbel: Das sagt Krösche zur eigenen Zukunft

Markus Krösche
Markus Krösche steht in der Kritik. (Archivbild)

Frankfurts Albert Riera steht vor dem Aus. Wegen der drohenden zweiten Trainerentlassung in einer Saison steht auch Sportvorstand Markus Krösche in der Kritik. Nun äußert er sich.

Hamburg (dpa) - Sportvorstand Markus Krösche will seine Arbeit bei Eintracht Frankfurt ungeachtet der Turbulenzen um Trainer Albert Riera fortsetzen. «Wir haben die letzten Jahre erfolgreich zusammengearbeitet. Jetzt haben wir mal eine Situation, in der wir eine schwierige Phase zusammen durchstehen müssen. Aber auch da spüre ich volle Rückendeckung, und das ist auch so», sagte Krösche bei der Digitalmesse OMR in Hamburg auf der Bühne der «Bild».

Der Spanier Riera steht gut drei Monate nach seinem Start in Frankfurt schon wieder vor der Entlassung. Es wäre für Krösche die zweite Trainertrennung innerhalb einer Spielzeit, nachdem im Januar Dino Toppmöller seinen Posten aufgeben musste.

«Nicht das, was wir wollen»

«Die letzten Jahre haben wir außergewöhnliche Dinge erreicht. Jetzt haben wir ein schwierigeres Jahr. Das ist nicht zufriedenstellend. Vor allem, weil wir mit der Art und Weise, wie wir Fußball spielen, nicht zufrieden sind», sagte Krösche. Frankfurt droht nach erfolgreichen Jahren das Verpassen eines Europapokal-Wettbewerbs. Es könne sein, dass die Eintracht mal Siebter oder Achter werde. «Aber so ist es nicht das, was wir wollen», erklärte der 45 Jahre alte Funktionär.

Frankfurt belegt aktuell Rang acht in der Bundesliga. Am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gastieren die Hessen am 33. Spieltag bei Borussia Dortmund. Es ist noch nicht klar, welcher Platz für welchen Europapokal reicht. Das hängt auch vom Abschneiden des SC Freiburg in der Europa League ab.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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