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Dienstag, 05. Juni 2018 Drucken

Games

Zusammenarbeit ist der Schlüssel

A Way Out setzt auf PC und Konsolen voll auf Teamplay

Von Andreas Spies

( Screenshot: Electronic Arts/frei)

„A Way Out“ revolutioniert das Splitscreen-Spiel. Warum? Weil es erst gar nicht möglich ist, in diesem Action-Adventure allein zu Werke zu gehen. Ob das funktioniert und tatsächlich auch Spaß macht, erklärt der Test.

Wir brauchen einen Partner. Genauso einen Partner wie Vincent Moretti. Oder Leo Caruso. Je nachdem, aus welcher Perspektive man es gerade sehen möchte. Denn beide Protagonisten lernen sich in den Siebzigerjahren in einem nordkalifornischen Gefängnis kennen. Und da beide keine Lust haben, ihre Haftstrafen abzusitzen – zumal die zwei auch noch unschuldig hinter schwedischen Gardinen gelandet sind – gibt es nur einen Ausweg: die Flucht. Freunde werden die beiden Helden zwar nicht, müssen fortan aber zusammenarbeiten, um letztendlich die Person hinter Gitter zu bekommen, die ihnen den Schlamassel eingebrockt hat.

Bei „A Way Out“ handelt es sich um ein etwas anderes Action-Adventure. Hier gibt es keinen Singleplayer-Modus oder eine offene Spielwelt. Stattdessen treffen wir zusammen mit unserem Partner auf der Couch Entscheidungen, die wir ins Spiel transportieren. „A Way Out“ ist demnach mehr ein interaktiver Spielfilm als ein Videospiel. Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass das Spiel aus der Feder des schwedischen Regisseurs Josef Fares stammt, der sich mit Filmen wie „Jalla! Jalla! Wer zu spät kommt“ oder „Kops“ einen Namen machen konnte.

Die Quintessenz des ganzen Abenteuers ist Teamplay. Besonders anspruchsvoll ist das am Ende aber nicht. Der Titel verzeiht Fehler, und wer zur richtigen Zeit die richtige Taste drückt, kommt fast immer ans Ziel. Dennoch macht „A Way Out“ Spaß. Und das liegt neben der Story vor allem an der Tatsache, dass das Spiel zusammen mit einem Partner angegangen werden muss. Wer sich also zusammen mit einem Wegbegleiter in das rund siebenstündige Abenteuer werfen möchte, der wird am Ende nicht enttäuscht.

INFO

Verlag: Electronic Arts

Freigegeben: Ab 18 Jahren

Wertung: 8 von 10 Punkten