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Mittwoch, 05. September 2018 Drucken

Games

Volles Programm sorgt für volle Hallen

Fünf Tage lang blickte die Computer- und Videospielewelt nach Köln: E-Sport, Battle Royale und – wie immer – die Neuerscheinungen der kommenden Monate waren die großen Themen der Gamescom. Wieder buhlten die Spieleverlage mit aufwendigen Messeständen, vielen Spielstationen und umfangreichem Rahmenprogramm um Besucher.

Von Benjamin Ginkel

Die Spieleverlage lassen sich ihre Messeauftritte richtig viel Geld kosten: Activision-Blizzard beispielsweise belegte alleine gut eine halbe Halle. Am Abend gab’s auf der riesigen Bühne ein Konzert der „Video Games Live“-Reihe – kostenlos für die Messebesucher.

Die Spieleverlage lassen sich ihre Messeauftritte richtig viel Geld kosten: Activision-Blizzard beispielsweise belegte alleine gut eine halbe Halle. Am Abend gab’s auf der riesigen Bühne ein Konzert der „Video Games Live“-Reihe – kostenlos für die Messebesucher. ( Fotos: Ginkel)

Nein, für große Spiele-Neuankündigungen ist die Gamescom nun wirklich nicht bekannt. Hier beschränken sich die Hersteller eher darauf, die Spieleneuheiten der nächsten Monate einem breiten Publikum vorzustellen und die Fans Games-Blockbuster wie „Spider-Man“, „Call of Duty: Black Ops 4“, „Fifa 19“ oder „The Division 2“ anspielen zu lassen. Trotzdem ist die Gamescom auch für Überraschungen gut – zumindest mit Blick auf deutsche Spieleproduktionen: „Die Siedler“, ein Reboot der Spieleserie wurde ebenso angekündigt wie ein neuer Teil der Taktik-Reihe „Desperados“.

Bei den Actionspielen gehört nach dem riesigen Erfolg von „Playerunknown’s Battlegrounds“ und „Fortnite“ ein Battle-Royale-Modus zum festen Bestandteil neuer Spiele. Der Modus, in dem bis zu 100 Spieler gegeneinander antreten und es nur einen Gewinner gibt, wird unter anderem in „Battlefield V“ aufgegriffen. Spiele wie beispielsweise „Fear the Wolves“ oder „Realm Royale“ sind reine Battle-Royale-Games.

An E-Sport führte auf der Gamescom ebenfalls kaum ein Weg vorbei; an einer Vielzahl von Ausstellungsständen traten bekannte Spieler gegeneinander an und professionelle Kommentatoren gaben ihre Einschätzungen zum Spielverlauf ab – natürlich haben die Spielehersteller ein großes Interesse daran, dass gerade ihr Spiel zum nächsten Mehrspielerhit wird und über die Streamingplattformen Twitch oder Youtube kräftig beworben wird.

Spieleverlage wie Blizzard-Activision, Electronic Arts und Ubisoft hatten neben den Konsolenherstellern Sony, Microsoft und Nintendo die größten Messeauftritte zu bieten, an denen sich naturgemäß lange Schlangen vor den Spielstationen bildeten. Vergebens suchten die Spieler übrigens in diesem Jahr den im Herbst erscheinenden Top-Titel „Red Dead Redemption 2“ – das Spiel war auf der Gamescom im Entertainment-Bereich nicht vertreten.