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Mittwoch, 13. Dezember 2017 Drucken

Games

Spektakuläre Horror-Fortsetzung

„The Evil Within 2“ setzt auf fiese Schockmomente und abgedrehte Gegner

Von Andreas Spies

( Screenshot: Bethesda/frei)

Zur kalten und dunklen Jahreszeit machen sich Horror-Games ganz besonders gut. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Publisher Bethesda den zweiten Teil des Horror-Schockers „The Evil Within 2“ im Herbst und nicht im Frühling veröffentlicht. Wie sich das verstörende Abenteuer für Erwachsene schlägt, zeigt der Test.

„The Evil Within“-Veteranen erinnern sich gerne an das Jahr 2014 zurück. Damals schlüpfte der Spieler in die Rolle von Sebastian Castellanos, der mit Hilfe eines Gedankenkontrollgeräts namens STEM in eine alternative Horror-Realität entführt wurde. Heute, drei Jahre später, muss Castellanos erneut in das gruselige Universum abtauchen. Der Grund: seine totgeglaubte Tochter.

Nachdem der Spieler in „The Evil Within 2“ den Schritt in die alternative Realität gewagt hat, findet er sich in einem Dorf mit dem Namen Union wieder. Wie auch schon in der Beacon-Nervenklinik aus dem ersten Teil der Horror-Serie erwartet ihn hier der blanke Wahnsinn: Viele der Bewohner haben sich in blutrünstige Zombies verwandelt, die Castellanos ständig ans Leder wollen.

Das alles passiert in einer Spielwelt, die von den Entwicklern von Tango Gameworks deutlich offener als der Vorgänger gestaltet wurde. Der Spieler hangelt sich zwar von Kapitel zu Kapitel, um der Story zu folgen, kann aber immer wieder größere Areale in der Umgebung erkunden. Wer jetzt denkt, dass das der gruseligen Atmosphäre schaden würde, der irrt sich. Ganz im Gegenteil: Solche eher ruhigen, aber trotzdem nervenaufreibenden Phasen harmonieren wunderbar mit den überaus brutalen und intensiven Kämpfen – ganz zu schweigen von den Boss-Gegnern, die sich dem Spieler in regelmäßigen Abständen in den Weg stellen.

Die Soundeffekte tragen ebenfalls einiges zur Atmosphäre bei: Hier ein Knall, dort ein Schrei – als Spieler fühlt man sich ständig bedroht, steht immer unter Anspannung. Und das in der vermeintlichen Sicherheit des eigenen Wohnzimmers! Nicht weniger nervenaufreibend sind die Gegnervariationen in „The Evil Within 2“: Mit von der Partie sind widerliche Zombies, hysterische Frauen in weißen Kleidern und jammernde Riesen, die Säure spucken. Gruselig!

INFO

Verlag: Bethesda

Freigegeben: Ab 18 Jahren

Wertung: 8,5 von 10 Punkten

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