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Mittwoch, 05. September 2018 Drucken

Games

„Passt besser als eine Modellbaumesse“

Sturmkind aus Speyer zeigen auf der Gamescom ihr Rennspiel Drift mit hoch technisiertem Modellauto

Die Drift-Rennen am Sturmkind-Stand zogen immer wieder Blicke auf sich. Auch ohne speziellen Parcours lassen sich Rennen fahren.

Die Drift-Rennen am Sturmkind-Stand zogen immer wieder Blicke auf sich. Auch ohne speziellen Parcours lassen sich Rennen fahren. ( Foto: Ginkel)

Erst neugierige Blicke, dann kurze Gespräche – und schon halten die Zuschauer ein Smartphone selbst in der Hand: Das junge Unternehmen Sturmkind aus Speyer hat in Köln sein Modellrennauto vorgestellt. Der Clou: Die Fahrphysik gleicht den großen Vorbildern und erlaubt unterhaltsame Rennen im Wohnzimmer oder im Büro.

Sascha Rentel ist bei der Speyerer Firma Sturmkind für die Bereiche Marketing und Vertrieb zuständig: „Dass wir hier sind, das hat sich ganz kurzfristig ergeben – und es passt. Denn unser Drift-Racer ist mehr eine PC-Rennsimulation.“ Das Problem sei, dass viele Standbesucher zunächst nur das Modellauto sähen. Die Modellautos im Maßstab 1:43 entpuppen sich bei genauer Betrachtung als Roboter, die via Smartphone gesteuert werden – und zwar verblüffend realistisch. Mit ein wenig Übung lassen sich mit den Hightech-Modellautos spannende Rennen fahren, was immer wieder interessierte Zuschauer an den Gamescom-Stand lockt.

Deswegen sei die Messe die optimale Plattform, den Bekanntheitsgrad zu steigern: „Die Besucher hier haben keine Berührungsängste und sind einfacher zu überzeugen, als beispielsweise das Klientel auf einer Modellbaumesse.“ Die kleinen Flitzer sollen sich möglichst realistisch fahren lassen, übermäßige Beschleunigung wie bei anderen ferngesteuerten Autos gibt es also nicht. Gegen die Drift-Rennen, der Name kommt nicht von ungefähr, seien Wettkämpfe auf üblichen Carrera-Strecken „nur schnellere Eisenbahnen“, sagt der Vertriebschef.

Wie Rentel verrät, laufen derzeit Gespräche mit Automobilherstellern, die ihre Fahrzeuge möglichst detailgetreu im Kleinen nachbilden lassen wollen. Bislang habe man nur abstrakte Wagen im Angebot mit jeweils unterschiedlicher Fahrphysik. Die Nutzung echter Automarken sei ein weiterer wichtiger Schritt für das Unternehmen. |bgi