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Donnerstag, 18. Januar 2018 Drucken

Games

Nur einer überlebt – und gewinnt

Genre des Jahres: Battle-Royale-Spiele sind die Entdeckung 2017

Maximale Spannung: „Player Unknowns Battleground“-Spieler schreiben ihre Geschichte selbst.

Maximale Spannung: „Player Unknowns Battleground“-Spieler schreiben ihre Geschichte selbst. ( Screenshot: Bluehole/frei )

Jahrelang hat das Spielegenre eher ein Schattendasein gefristet. Bis 2017 „Player Unknowns Battleground“ und „Fortnite Battle Royal“ es massenmarkttauglich gemacht haben: Battle-Royal-Spiele. Jeder gegen jeden – ohne zweite Chance.

Die Liste der meistgespielten Computergames der Download-Plattform Steam wird seit Monaten von einem Spiel dominiert: „Player Unknowns Battleground“ („PUBG“) lässt selbst Spielegrößen wie „Counterstrike“ oder „Dota 2“ hinter sich. Dabei ist das Spielprinzip simpel, die Spannung allerdings maximal: Als Einzelkämpfer springt der Spieler mit 100 Konkurrenten über einer Insel ab. Am Boden angekommen beginnt die Suche nach Ausrüstung und Waffen – gleichzeitig muss man sich vor den Mitspielern in Acht nehmen, die einem ans Leder wollen – denn nur ein Spieler kann die Schlacht gewinnen. Wer virtuell stirbt, ist raus und muss ein neues Spiel starten.

Damit die 100 Spieler nicht an verschiedenen Ecken der Spielwelt sitzen und warten, wird das Spielfeld nach und nach kleiner; die Kontrahenten müssen also näher zusammenrücken. Je länger der Spieler überlebt, desto höher steigt der Puls – schließlich gilt’s, der letzte Überlebende zu werden.

Wer in das Genre hineinschnuppern will und sich von knallbunter Grafik nicht abschrecken lässt, der ist mit dem bunten Free-to-Play-Spiel „Fortnite“ gut beraten, das außerdem noch den Bau von Festungen oder Treppen erlaubt und Spielern so hohe Berge zugänglich macht. Fahrzeuge gibt’s dagegen nur auf der deutlich größeren Karte von „PUBG“. |bgi