Rheinland-Pfalz Behörden erst in zwölfeinhalb Jahren voll digital?

 Während der Bund zwei Drittel seiner Leistungen digitalisiert habe, hinke die Umsetzung in den Ländern und Kommunen, die für dr
Während der Bund zwei Drittel seiner Leistungen digitalisiert habe, hinke die Umsetzung in den Ländern und Kommunen, die für drei Viertel der Leistungen zuständig seien, deutlich hinterher. Das geht aus dem aktuellen »Behörden-Digimeter 2026« des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor.

Ein Auswertung zeigt: Nur knapp elf Prozent der gesetzlich als digital vorgeschriebenen Verwaltungsdienstleistungen stehen in Deutschland tatsächlich online zur Verfügung.

Bis Ende 2022 hätten Bund, Länder und Kommunen ihre wichtigsten Verwaltungsleistungen digital anbieten sollen. Das steht im Onlinezugangsgesetz. Anfang 2026 seien aber von den 7509 relevanten Einzelleistungen nur 823 bundesweit flächendeckend verfügbar gewesen. Das geht aus dem aktuellen „Behörden-Digimeter 2026“ des Instituts der deutschen Wirtschaft hervor, das im Auftrag der arbeitgebernahen Lobbyorganisation „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ mit Sitz in Berlin erstellt wurde.

Würde das bisherige Digitalisierungstempo beibehalten, wäre in Nordrhein-Westfalen (Spitzenreiter) die Verwaltung in knapp sechs Jahren voll digital, in Sachsen (Schlusslicht) in 19 Jahren. Das Saarland wäre in knapp acht Jahren so weit, Rheinland-Pfalz erst in 12,6 Jahren. Während der Bund zwei Drittel seiner Leistungen digitalisiert habe, hinke die Umsetzung in den Ländern und Kommunen, die für drei Viertel der Leistungen zuständig seien, deutlich hinterher. Im Bundesländerranking der derzeitigen Abdeckung führt laut der Auswertung Nordrhein-Westfalen mit einer landesweiten Abdeckung von 21 Prozent der Leistungen, das Saarland und Berlin liegen auf den letzten Plätzen.

Was der Rechnungshof Rheinland-Pfalz schon im vergangenen Monat zum Thema zu sagen hatte, lesen Sie hier..

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