Südwest Zahl der neuen Soldaten seit Jahren konstant

Bundeswehrsoldaten
Bundeswehrsoldaten stehen auf einem Platz.

Frauen nehmen fast jede fünfte neue Stelle ein, der Anteil der Minderjährigen schwankt.

Berlin/Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Zahl der bei der Bundeswehr neu eingestellten Soldatinnen und Soldaten aus dem Saarland hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. So wurden im vergangenen Jahr 246 Rekruten verzeichnet, wie aus einer Übersicht hervorgeht, die das Bundesverteidigungsministerium in Berlin auf Anfrage mitteilte. 2019, im letzten Vor-Corona-Jahr, hatten 249 Soldaten aus dem Saarland neu ihren Dienst aufgenommen. 2020 waren es 236 gewesen, in den Folgejahren 211 und 237 Menschen. Nahezu unverändert blieb auch der Frauenanteil, er liegt seit Jahren bei rund 20 Prozent.

Der Anteil an minderjährigen Rekruten aus dem Saarland bei der Bundeswehr schwankte in den vergangenen Jahren zwischen rund vier und zehn Prozent, 2023 lag er bei 5,3 Prozent. Wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums mitteilte, stellt die Bundeswehr derzeit Bewerbende mit frühestens 17 Jahren ein, die Erziehungsberechtigten müssen zustimmen. Die Minderjährigen nehmen nicht an Wachdiensten oder Auslandseinsätzen teil, die Waffe wird nur für Ausbildungszwecke gebraucht.

Bundesweit traten im vergangenen Jahr 15.935 Männer und 2867 Frauen den Dienst bei der Bundeswehr an, in Summe waren es also 18.802 Rekruten. Das Vor-Corona-Niveau wurde damit jedoch nicht erreicht. Im Jahr 2019 hatten 20.170 Soldaten ihren Dienst aufgenommen.

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