Südwest Villeroy & Boch: Nach Ideal Standard-Übernahme steigt Umsatz

Villeroy & Boch
Eine Mitarbeiterin von Villeroy & Boch hält in einem Werk des Unternehmens einen Teller aus Porzellan mit dem Firmenlogo.

Nach der Übernahme von Ideal Standard geht bei Villeroy & Boch der Umsatz nach oben. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich mehr als verdoppelt.

Mettlach (dpa/lrs) - Mit der Übernahme des belgischen Badprodukteherstellers Ideal Standard hat der Keramikhersteller Villeroy & Boch im ersten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert. Mit gut 277 Millionen Euro steht knapp 21 Prozent mehr Umsatz in der Bilanz als in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres, teilte der Konzern am Mittwoch im saarländischen Mettlach mit. Ideal Standard habe ab dem 1. März einen Umsatz von gut 57 Millionen Euro zum Konzernumsatz beigetragen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit rund 23 Millionen Euro um 0,4 Prozent leicht über dem des Vorjahres. Das Konzernergebnis ging um fast 44 Prozent auf gut 7 Millionen Euro zurück. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs um mehr als 100 Prozent auf rund 12.500 Menschen.

Das Marktumfeld bleibe weiterhin von hoher Unsicherheit geprägt, teilte Villeroy & Boch weiter mit. Wegen der Übernahme erwartet das Unternehmen im laufenden Jahr weiter sowohl eine deutliche Steigerung des Umsatzes als auch des Ebit und der Investitionen. Die Akquisition von Ideal Standard war die größte in der Geschichte von Villeroy & Boch.

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