Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Speyerer Bischof feiert Priesterjubiläum: „Es klappt nicht, immer stark zu sein“

Bischof Karl-Heinz Wiesemann im (fast) dunklen Dom: Die Kathedrale sei für ihn eine Kraftquelle, Ort von Gottesnähe und Geborgen
Bischof Karl-Heinz Wiesemann im (fast) dunklen Dom: Die Kathedrale sei für ihn eine Kraftquelle, Ort von Gottesnähe und Geborgenheit.

Der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann (65) ist vor 40 Jahren zum Priester geweiht worden. Darüber hat er mit Jörg Schmihing gesprochen – im menschenleeren Kaiserdom.

Herr Dr. Wiesemann, wir sitzen am Abend im leeren, fast dunklen Speyerer Dom. Auf mich wirkt er so noch viel beeindruckender als ohnehin schon. Wie empfinden Sie diesen Ort?
Der Dom ist für mich eine Kraftquelle. Das hat viel mit der Schlichtheit und Wucht der romanischen Architektur zu tun, die gleichzeitig etwas sehr Harmonisches hat. Wenn man Gottesdienste hier feiert, dann bekommt die Liturgie auch durch dieses Bauwerk eine unglaubliche Kraft. In der Osternacht, wenn die Gläubigen Kerzen in der Hand halten, wenn das Licht entzündet wird und am Gemäuer widerscheint, spürt man das Besondere dieses Raumes: einerseits Transzendenz, also Gottesnähe, und andererseits trotz seiner Größe Geborgenheit. Eine besondere Atmosphäre hat der Dom immer – je nach Lichteinfall, je nach Tageszeit, gefüllt mit Menschen, die Gottesdienst feiern, oder mit Menschen, die ihn besuchen. Oder eben, wenn er ganz leer ist. Dann durchweht ihn der Hauch der Jahrhunderte noch stärker. Man erkennt seine geschichtlichen Blessuren, sieht, wo die Brüche sind, wo er neu angesetzt oder wiederaufgebaut wurde. Gleichzeitig besitzt er eine stille Gottesgegenwart. Wenn, wie jetzt eben, leise Orgelmusik zu hören ist und nachhallt – dann hat das etwas Nachhaltiges im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Bischof hat bestimmt einen Schlüssel zum Dom. Nutzen Sie dieses Privileg?
Ja, ab und zu. Ich gehe dann abends mit Gästen noch hierher – manchmal bis oben auf die Orgel, von der aus man einen wunderbaren Blick durch den ganzen Dom genießt. Und der hat immer die Wirkung, dass die Leute ehrfürchtig stehenbleiben und vor der Größe dieser Architektur und Geschichte und seinem mystischen Geheimnis innehalten.

Gespräch in der Krypta: Karl-Heinz Wiesemann mit RHEINPFALZ-Redakteur Jörg Schmihing.
Gespräch in der Krypta: Karl-Heinz Wiesemann mit RHEINPFALZ-Redakteur Jörg Schmihing.

Haben Sie so etwas wie eine Lieblingskirche?
Eine bestimmte Lieblingskirche könnte ich Ihnen nicht nennen, weil es an verschiedenen Orten Kirchen gibt, die mir besonders ans Herz gewachsen sind – Gebäude, mit denen ich persönlich sehr viel verbinde. Die müssen gar nicht kunstgeschichtlich bedeutsam sein. Die kleine Diaspora-Kirche, in der ich aufgewachsen bin und Messdiener war, wird ein Leben lang eine besondere Kirche für mich sein. Das gilt für Kirchen, in denen ich Dienst getan habe, etwa als Propst in Brilon im Sauerland. Immer wenn ich von Weitem auf diesen wuchtigen Turm dort blicke, löst das Heimatgefühle aus. Der Speyerer Dom ist natürlich eine besondere unter diesen Kirchen. Nächstes Jahr werden es 18 Jahre, dass ich hier bin – fast genauso lange wie in meinem Elternhaus bis zum Abitur mit 19 Jahren. Deswegen verbinde ich mit dem Dom viele Begegnungen, besondere Feste und Anlässe. Ich erinnere mich an das Requiem für Helmut Kohl mit Staatsgästen aus der ganzen Welt, aber auch an unsere Jubiläumsfeiern 950 Jahre Domweihe oder 200 Jahre Wiedergründung des Bistums.

Im Oktober steht ein weiteres Jubiläum an: Sie sind vor vier Jahrzehnten zum Priester geweiht worden. Welche Erinnerungen sind die eindrücklichsten von diesem Tag?
Das Erste, woran ich denke: wie jung ich war. Man steht da, ohne zu ahnen, was auf einen zukommt, wie sich die Weltkirche verändern wird und welche Wandlungen man selbst durchmacht, um seine Identität, sein Ja-Wort von damals immer neu in die Zeit zu stellen und zu leben. Ich sehe auf Bildern einen schlanken, schwarzhaarigen, jungen Mann, der mit großem Idealismus diese Herausforderung annimmt. Geweiht hat mich in Rom Kardinal Franz König, Erzbischof von Wien, Teilnehmer des Zweiten Vatikanischen Konzils, eine der großen Kirchengestalten des 20. Jahrhunderts und damals 80 Jahre alt. Es gibt einen Augenblick bei der Priesterweihe, da wirft man sich zu Boden, um sich demütig Gott ganz anzuvertrauen. In diesem Moment erlitt der Kardinal einen kleinen Schwächeanfall. Ich bemerkte, als ich da unten lag, die Unruhe in der Versammlung. Er hat dann mit Bravour den Gottesdienst zu Ende gefeiert. Diese Anekdote bedeutet nach meiner Sichtweise: Es klappt nicht, immer blendend zu funktionieren oder immer stark zu sein. Man muss Schwäche akzeptieren, eine Nähe behalten zu allem, was auf der Welt ist, und sich hüten, dass man zu sehr über den Dingen schwebt.

Sieht die katholische Kirche mit Papst Leo XIV. auf einem „behutsamen Reformweg“: Karl-Heinz Wiesemann.
Sieht die katholische Kirche mit Papst Leo XIV. auf einem »behutsamen Reformweg«: Karl-Heinz Wiesemann.

Sie waren damals 25 Jahre alt. Das ist ein Alter, in dem ich mir eine Entscheidung von dieser Tragweite nicht zugetraut hätte. Was hat Sie damals so sicher gemacht, dass Sie den richtigen Weg gefunden haben?
Ich bin aufgewachsen in einer Gemeinde, die eine aktive Jugendarbeit hatte. Ich habe innerlich gespürt, dass die Seelsorge meins ist und dass ich mich dafür und darin ganz einsetzen kann und möchte. Das ist in den Jahren des Studiums und während der Zeit im Priesterseminar sowie der Auseinandersetzung damit weiter gewachsen. Damals in den 80er-Jahren war die katholische Kirche kein völlig geschlossenes System mehr, so würde ich es jedenfalls sehen. Insofern war auch eine einigermaßen gereifte Entscheidung möglich. Trotzdem ist mir heute bewusst, dass man damals nicht wissen konnte, was das alles bedeutet. Ich glaube, das gilt für sehr, sehr viel – beispielsweise auch eine Ehe. Und ich glaube, die positive Bereitschaft, sich all dem zu stellen, ist etwas, woran man im Leben wachsen kann. Man muss nicht immer vorher alles wissen.

Hat es trotzdem mal sowas gegeben wie Zweifel?
Ja, natürlich. Wenn Zweifel nicht destruktiv wird, ist er ein wichtiger Faktor, der Menschen voranbringt, weil man tiefer bohrt und tiefer nachfragt. Leben ist Bewegung und Leben ist auch Veränderung. Leben bedeutet, sich selbst kritisch zu hinterfragen und mit Zweifeln, die den eigenen Glauben betreffen, noch tiefer an das Gottesgeheimnis heranzukommen. Gleichzeitig lernt man viel über die Institution Kirche, auch über ihre Schattenseiten. Das ist gerade in der Zeit, seit ich Bischof bin, deutlich zutage getreten. Ich habe aber immer einen roten Faden durch mein Leben erkannt. Ich habe in den Momenten, wo Zweifel und Fragen sehr, sehr groß waren, immer ein letztes Gehaltensein und ein tiefes Richtigsein des eigenen Weges gespürt. Ich habe ein Urvertrauen behalten in das Leben und vor allen Dingen in den Schöpfer.

Als wir uns zu Ihrem 65. unterhalten haben, sagten Sie, dass Ihnen das Jubiläum Ihrer Priesterweihe wichtiger sei als der Geburtstag. Wie werden Sie am 10. Oktober feiern?
Wir werden hier im Dom einen Gottesdienst miteinander feiern. Ich freue mich, dass einige kommen, die mir während verschiedener Etappen meines Lebens wichtig geworden sind – Familie, Freunde, Menschen aus den Gemeinden, in denen ich früher als Seelsorger tätig war. Mit ihnen das Jubiläum zusammen zu begehen, mit ihnen anzustoßen und sich miteinander verbunden zu fühlen, das, finde ich, ist ein schöner Rahmen. Und dass ich das in diesem Dom tun darf, empfinde ich als großes Geschenk.

Die katholische Kirche vor 40 Jahren und die katholische Kirche von heute, worin unterscheiden sie sich Ihrer Beobachtung nach am stärksten?
Vor 40 Jahren war das Zweite Vatikanische Konzil gerade 20 Jahre vorbei. Wir waren sehr von dieser Nachkonzilszeit geprägt. Was das Konzil wollte, die Hinwendung zur Welt im Licht des Evangeliums, zeigte sich als nicht so einfach wie erhofft. Nur dadurch, dass man weltoffener und menschlich zugänglicher wird, wird die Kirche nicht schon erneuert. Mittlerweile ist die Herausforderung viel radikaler geworden. Das führt zu ganz grundsätzlichen Infragestellungen, die längst nicht nur die Kirche als Institution betreffen, sondern in den Kern des Glaubens zielen. Es braucht ein hohes Maß an Ehrlichkeit, damit umzugehen und nicht der Versuchung zu erliegen, ein scheinfrommes Gebilde erhalten zu wollen. Der Bezugsrahmen Kirche hatte vor 40 Jahren noch eine große Selbstverständlichkeit. Diese Selbstverständlichkeit und die Glaubwürdigkeit sind in einen massiven Fall gekommen. Das stellt uns vor existenzielle Herausforderungen, die viel innere Kräfte beanspruchen und nach persönlicher Authentizität verlangen. Gerade darin sehe ich aber auch wieder eine Chance, die lebendige Kraft der christlichen Botschaft wieder zum Leuchten zu bringen.

Von Schlichtheit und Wucht der romanischen Architektur des Kaiserdoms begeistert: Bischof Wiesemann.
Von Schlichtheit und Wucht der romanischen Architektur des Kaiserdoms begeistert: Bischof Wiesemann.

Sie haben im Vorfeld Ihres Priesterjubiläums in einem Interview eine Art freiwilligen Zölibat vorgeschlagen. Haben da Überlegungen, wie Sie sie gerade erläutert haben, eine große Rolle gespielt?
Mir liegt sehr viel daran, dass der Zölibat oder die bewusst gewählte Ehelosigkeit als besondere Lebensform in der Kirche gelebt werden kann. Aber dafür braucht es Glaubwürdigkeit. Und deswegen denke ich, dass es sinnvoll ist, nicht automatisch Priestertum und Zölibat miteinander zu verbinden. Es kann eben auch in anderer Weise gelebt werden – ohne den Zwang: Weil du Priester werden willst, musst du auch ehelos leben. Ich denke, so könnte die ehelose Lebensform tatsächlich wieder deutlich an Glaubwürdigkeit und Strahlkraft gewinnen.

Im selben Gespräch äußern Sie auch Gedanken zur Frauenweihe. Bitte erklären Sie mir Ihren Standpunkt zu diesem Thema.
Dazu könnte ich jetzt ein abendfüllendes Referat halten. Stark verkürzt habe ich gesagt, dass es nach meiner Überzeugung kein absolutes theologisches Argument gegen Frauen in Weiheämtern gibt. Die Tradition der Kirche, die einen wichtigen Wert hat, muss in unserer heutigen Zeit verständlich bleiben. Das Argument, dass Jesus nur Männer zu Priestern berufen habe, wird so verstanden, als ob es keine wirkliche Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Kirche geben kann. Das aber wäre völlig gegen die Botschaft Jesu, der alle Unterschiede überwunden hat – auch zwischen männlich und weiblich, wie es im Galaterbrief heißt. Deswegen muss die Kirche darüber nachdenken, ob sie die Praxis verändert, dass sie nur Männer zum Weiheamt zulässt.

Aber wie groß ist denn die Anzahl Ihrer Unterstützer – etwa im Kreis der deutschen Bischöfe?
Was ich in dem Interview gesagt habe, war nichts Neues. Das sind im Wesentlichen Inhalte, die der Synodale Weg verabschiedet hat: Dass wir in Rom oder in der Weltkirche darum bitten zu prüfen, ob verheiratete Männer Priester werden können und ob zunächst das Diakonat, in einem weiteren Schritt auch die Priesterweihe, für Frauen möglich ist. Und diese Dokumente sind mit großer Mehrheit beschlossen worden – auch mit einer Zweidrittelmehrheit der Bischöfe. Also habe ich hier nur wiederholt, was beim Synodalen Weg von sehr vielen mitgetragen worden ist.

Das Jahr Ihres Priesterjubiläums ist ein Jahr der Veränderung für Ihre Kirche. Der Abschied von Franziskus, die Wahl von Leo XIV., wie haben Sie diesen Einschnitt erlebt?
Das hat mich persönlich sehr berührt, weil ich mich Papst Franziskus nach wie vor sehr verbunden fühle. Seine etwas unkonventionelle Art war manchmal herausfordernd, aber im Großen und Ganzen sehr erfrischend für die Kirche. Seine wesentlichen Impulse – zurück zur Unmittelbarkeit, zur Seelsorge, da zu sein, wo die Nöte, wo die Menschen sind – haben die Kirche wieder näher zu ihrem Urauftrag geführt. Es war sehr bewegend, an Ostern zu sehen, wie er der ganzen Welt noch den Segen gab, bevor er am nächsten Tag starb. An der Wahl des jetzigen Papstes hat mich beeindruckt, dass die Kardinäle einen so einmütigen Weg gegangen sind – und das in einer Welt, in der wir sehr viel Spaltung und Auseinanderdriften erleben. Leo XIV. hat jetzt eine sehr schwierige Aufgabe. Er muss auf die Einheit in der großen Weltkirche schauen und dafür sorgen, dass der Weg der Synodalität und der partizipativen Erneuerung konsequent weitergegangen wird. Ich sehe die Kirche mit ihm auf einem behutsamen Reformweg.

Dieses bewusst Unmoderne des Konklaves hat eine eigene Faszination. Ich habe das bei Paps Leos Wahl jetzt zum dritten Mal bewusst miterlebt. Wie blicken Sie auf dieses Ritual, auf diesen Ablauf?
Das Interessante ist ja, dass es eine Wahl ist und insofern ein demokratisches Element dabei ist. Natürlich sind es die Kardinäle, die wählen, und nicht das ganze Volk – aber das Konklave ist einer der ältesten Wahlriten, den wir kennen. Diese uralte Institution macht mit dem Konklave, mit diesem Eingeschlossensein, deutlich: Ihr müsst euch einigen. Ihr könnt euch vor dieser Verantwortung nicht drücken. Es geht hier um etwas sehr Entscheidendes, das ganz modern und wichtig ist: Wie bekommen wir einen wertebasierten Dialog über alle Kulturen hinweg hin, sodass wir uns gemeinsam der Verantwortung für unsere Mutter Erde, für das soziale Miteinander und für die Nachhaltigkeit stellen können?

Müsste man also mal alle global politisch Verantwortlichen in ein Konklave stecken?
Wir kennen Klausurtagungen bei Koalitionsregierungen, die ja ganz oft in dem Bewusstsein stattfinden: Wir müssen Entscheidungen miteinander tragen. Dieses Bewusstsein setzt etwas Wesentliches voraus, von dem unsere Demokratie lebt: Es geht nur zusammen. Wenn einige ausscheren und das System benutzen, um ihr eigenes Ding zu machen und nie etwas Gemeinsames, dann wird Demokratie am Ende missbraucht. Dass im Innersten der Kirche an dieser wichtigen Stelle so eine Wahl steht, ist etwas sehr Bemerkenswertes, finde ich.

Lassen Sie uns zum Abschluss in die Zukunft schauen: Wie soll die katholische Kirche in 40 Jahren aussehen?
Oh, das weiß ich nicht. Als wir 2015 den letzten Pastoralplan gemacht haben und im Bistum gesagt haben, wir versuchen mit 70 Pfarreien in die Zukunft zu gehen, hätte ich nicht gedacht, dass wir uns jetzt schon wieder einer größeren Strukturdebatte stellen müssen. Und deswegen bin ich sehr zurückhaltend mit Plänen oder Vorstellungen. Ich glaube, das muss man wirklich Gott anvertrauen. Was wesentlich ist: Es wird immer Menschen geben, die von Gott berührt sind, die gemeinsam nach dem Evangelium Christi leben, die Kirche sein wollen und die mit ihrem jeweiligen Charisma ein Stück dieser Welt verändern. Früher hätte man gesagt, 40 Jahre kann man überblicken. Viele Menschen sind am Anfang ihres Berufslebens in eine Firma gegangen und dann ein Leben lang bei einem Arbeitgeber geblieben. Diese Kontinuität gibt es nicht mehr. Deswegen kann man einen solchen Zeitraum heute deutlich schlechter absehen. Aber ich vertraue darauf und glaube, dass Gottes Geist immer wieder Menschen bewegen wird.

Zur Person

Der gebürtige Ostwestfale Karl-Heinz Wiesemann (65) wurde 2007 zum 96. Bischof des Bistums Speyer ernannt. Vor seinem Wechsel in die Pfalz war Wiesemann im Sauerland Pfarrer in Menden-Bösperde sowie Probst der Pfarrei St. Petrus und Andreas in Brilon. Seit 2002 wirkte er als Weihbischof in seinem Heimatbistum Paderborn. 2021 hatte der promovierte Theologe eine siebenmonatige, krankheitsbedingte Auszeit als Bischof genommen. Seine Priesterweihe hat der 65-Jährige im Jahr 1985 in Rom in der Kirche Sant’Ignazio empfangen. Das Jubiläum des 40. Jahrestags der Weihe feiert er am Freitag, 10. Oktober, um 10 Uhr mit einem Pontifikalamt im Speyerer Dom.

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