Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel SPD: Wohlfühlmomente beim Landesparteitag

Alexander Schweitzer mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Landeschefin und Fraktionsvorsitzende im Landtag.
Alexander Schweitzer mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Landeschefin und Fraktionsvorsitzende im Landtag.

Alexander Schweitzer darf der Landespolitik nicht verloren gehen. Deshalb ist es gut zu hören, dass er weiter mitarbeiten will.

Wie empfängt die rheinland-pfälzische SPD Alexander Schweitzer, den Ministerpräsidenten, der nach der Wahlniederlage im März seinen Amtssessel räumen muss? Der Landesparteitag am Samstag lässt keinen Zweifel aufkommen: Sie empfängt ihn mit Begeisterung und zollt ihm jenen Respekt, den er für den „Kampf seines Lebens“ verdient.

Dazu beigetragen hat sicher, dass er und sein Team fast das Maximale bei den Koalitionsverhandlungen herausgeholt haben. Das sorgte durchaus für Wohlfühlmomente beim Parteitag, obwohl klar ist, dass sich vieles ändern muss, wenn die SPD im Land wieder punkten will. Ob Schweitzers Werben für Schwarz-Rot auch so stark ausgefallen wäre, wenn es das schlechte Vorbild in Berlin nicht gäbe? Auf jeden Fall hat er es verstanden, die Genossen darauf einzuschwören.

Für die SPD muss er weiter in vorderster Reihe präsent sein. Wenn es kein Ministeramt ist, weil er das ausgeschlossen hat, dann als Fraktionsvorsitzender. Alles andere wäre auch für die Politik insgesamt ein Verlust.

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