Südwest Saarland auf Platz 5 der weniger schädlichen Dienstwagen

Dienstwagen
Die Platzierung im Rankung der DUH richtet sich nach dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Dienstwagen von Kabinettsmitgliedern - je geringer die Emissionen, desto besser die Platzierung. (Archivbild)

Beim CO2-Ausstoß liegen die Dienstwagen der Saar-Landesregierung laut Deutscher Umwelthilfe im Ländervergleich im besseren Drittel. Zwei Minister fahren rein elektrisch.

Saarbrücken/Berlin (dpa/lrs) - Die Dienstwagen der saarländischen Landesregierung liegen nach einer Erhebung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu CO2-Emissionen auf dem fünften Platz der 16 Bundesländer. Die Autos der Regierungsmitglieder in Saarbrücken schneiden in der Untersuchung somit besser ab als Rheinland-Pfalz (Platz acht) und Hessen (Platz elf). Die Platzierung richtet sich nach dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß der Dienstwagen aller Ministerinnen und Minister sowie des Ministerpräsidenten - je geringer die Emissionen, desto besser die Platzierung.

Einer der sechs Dienstwagen der Saar-Landesregierung ist mit einem roten Ausrufezeichen aufgeführt: das Auto von Innenminister Reinhold Jost (SPD). Der Wagen habe Dieselantrieb, der laut DUH nicht nur klimaschädlich, sondern auch gesundheitsschädlich ist. Den niedrigsten realen CO2-Ausstoß haben die reinen Elektroautos von Umweltministerin Petra Berg und Finanzminister Jakob von Weizsäcker (beide SPD).

Von den neun Bundesministern in der Auswertung fahren laut DUH vier mit reinen Elektroautos (Entwicklungsministerin Svenja Schulze, Familienministerin Lisa Paus, Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, Umweltministerin Steffi Lemke) und fünf mit Plug-In-Hybriden (Bauministerin Klara Geywitz, Arbeitsminister Hubertus Heil, Verkehrsminister Volker Wissing, Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger, Justizminister Marco Buschmann).

Die Zahlen der Umwelthilfe sind allerdings nur bedingt mit anderen Statistiken vergleichbar. Die Umwelthilfe geht für ihre Rangliste beispielsweise davon aus, dass Plug-In-Hybride nur im Verbrennermodus genutzt werden. Laut Studien trifft das oft zu, ob die Spitzenpolitiker und ihr Fuhrparkmanagement aber auch tatsächlich so vorgehen, ist offen.

x