Südwest Saar-Inflationsrate im März bei 2,7 Prozent

Supermarktkasse
Eine Kassiererin scannt Heidelbeeren an der Kasse eines Supermarktes.

Energie ist günstiger geworden. Lebensmittelpreise steigen kaum noch. Die Inflationsrate im Saarland liegt auf dem niedrigsten Niveau seit fast drei Jahren.

Saarbrücken (dpa/lrs) - Angesichts sinkender Energiepreise hat sich die Inflationsrate im Saarland im März weiter abgeschwächt. Die Teuerungsrate lag gegenüber dem Vorjahresmonat bei 2,7 Prozent, teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Saarbrücken mit. Damit liege die Inflation auf dem niedrigsten Stand seit Juni 2021. Im Februar hatte der Wert 2,8 Prozent, im Januar 2,9 Prozent betragen.

Für Haushaltsenergie mussten Verbraucher demnach 2,9 Prozent weniger bezahlen als im März 2023. Die Preise für Elektrizität fielen um 6,3 Prozent, für Gas um 5,3 Prozent, und für Brennholz und Holzpellets um 20,7 Prozent. Fernwärme wurde dagegen um 19,2 Prozent teurer.

Teurer für die Saarländerinnen und Saarländer ist der Besuch in Restaurants und Gaststätten geworden: Hier stiegen die Preise gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,0 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen um 0,3 Prozent. Gemüse (minus 12,6 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (minus 4,7 Prozent) wurden demnach spürbar günstiger, während Speisefette und -öle (plus 2,8 Prozent) und Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (8,7 Prozent) teurer wurden.

Mitteilung Statistisches Landesamt

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