Bundestagswahl RHEINPFALZ-Umfrage: Wie die Pfalz politisch tickt

Rund 60 Millionen Bundesbürger sind am 23. Februar zur Wahl aufgerufen.
Rund 60 Millionen Bundesbürger sind am 23. Februar zur Wahl aufgerufen.

Die RHEINPFALZ hat 1000 Wahlberechtigte zur politischen Großwetterlage befragen lassen – ein Stimmungsbild kurz vor der Bundestagswahl.

Fast 60 Millionen Menschen dürfen am 23. Februar mit ihrem Votum die Zusammensetzung des Deutschen Bundestags bestimmen, rund drei Millionen sind es in Rheinland-Pfalz. Die Entscheidung, welche Politiker die Region künftig in Berlin repräsentieren werden, ist bis dahin noch völlig offen. Im Auftrag der RHEINPFALZ hat das Mannheimer Meinungsforschungsinstitut CMR zwischen 22. Januar und 3. Februar bei 1000 wahlberechtigten Pfälzerinnen und Pfälzern ein Stimmungsbild erhoben – mit spannenden Ergebnissen und einigen Überraschungen.

Die Interviewer haben den Teilnehmern der Studie, deren Resultat nach Angaben von CMR für die kreisfreien Städte und Landkreise in der Pfalz repräsentativ ist, natürlich die klassische Sonntagsfrage gestellt: Welcher Partei würden Sie ihre Stimme geben, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre? Die Umfrage liefert aber auch Daten dazu, welche Themen und Probleme in der Region als die größten und dringendsten empfunden werden. Und sie gibt Auskunft darüber, welchen Spitzenkandidaten die Pfälzer am ehesten zutrauen, nach dem Bruch der Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen die künftige Bundesregierung zu führen. Diese Analyse lesen Sie hier.

Führungsfiguren nicht sonderlich beliebt

Auf der Seite „Südwestdeutsche Seite“ berichtet die RHEINPFALZ von Donnerstag bis Samstag ausführlich über die Umfrage – zum Auftakt zunächst über die Einschätzung der Wählerinnen und Wähler zum Spitzenpersonal der Bundesparteien, dann über die wichtigsten Themen und Gründe für die geplante Wahlentscheidung und zum Finale über die bereits erwähnte Sonntagsfrage für die Region. Eine Erkenntnis aus den Zahlen: Bis auf einen kleineren Teil Unentschlossener haben die Pfälzer schon entschieden, wo sie ihr Kreuz auf dem Wahlzettel setzen wollen. Eine weitere: Richtig beliebt ist keine der Führungsfiguren, die für den Kanzlerjob in Frage kommen.

Bei den aktuell drängendsten politischen Problemen zeigt sich wiederum: Das im Wahlkampf bislang dominierende Thema – Migration und innere Sicherheit – muss nicht der Aspekt sein, der die Menschen auch tatsächlich am meisten umtreibt. Deren Sorge gilt der Wirtschaft und nicht zuletzt auch dem eigenen Geldbeutel. Mehr darüber lesen Sie hier.

RHEINPFALZ digital

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie auch im Online-Angebot der RHEINPFALZ zur Bundestagswahl 2025 – dort ergänzt mit klickbaren Grafiken, um die Daten nach Alter und Geschlecht zu sortieren.

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