Südwest Kontrollen vor EM an Grenzen zu Luxemburg und Belgien

Bundespolizei kontrolliert in Grenzregionen
Bundespolizisten stehen an der A64 bei Trier.

Fußball-Europameisterschaften bringen meist auch ungewohnte Grenzkontrollen mit sich. Seit Freitag ist es wieder soweit. Auch in der Region Trier.

Trier (dpa/lrs) - Eine Woche vor Beginn der Fußball-EM hat die Bundespolizei am Freitag auch in der Region Trier Grenzkontrollen gestartet. Ziel der vom Bundesinnenministerium angeordneten Kontrollen sei es, potenzielle gewaltbereite Fußballfans und politisch motivierte Extremisten bei der Einreise aus dem Verkehr zu ziehen, sagte der Sprecher der Bundespolizei in Trier. Bei der Bundespolizei Trier stehen die Grenzen zu Luxemburg und Belgien im Fokus.

Am Freitag habe es eine mobile Kontrolle unter anderem an der A64 bei Trier gegeben. Ab nächster Woche solle es auch vorübergehende stationäre Grenzkontrollen geben, bei denen Verkehrsteilnehmer stichprobenartig überprüft werden sollten, sagte der Sprecher. Dabei werde versucht, Staus zu vermeiden und Rücksicht auf Pendler zu nehmen. Verstärkte Kontrolle gebe es nun auch bei der Einreise am Flughafen Hahn im Hunsrück.

Die wegen der Europameisterschaft angeordneten temporären Kontrollen an allen deutschen Schengen-Binnengrenzen sind auf EU-Ebene bis zum 19. Juli - also wenige Tage nach dem Endspiel am 14. Juli im Berliner Olympiastadion - angemeldet. Die Fußball-EM beginnt am 14. Juni.

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