Südwest Inflationsrate im Saarland bei 2,9 Prozent

Euro in einer Geldbörse
Eurobanknoten stecken in einer Geldbörse.

Unter anderem für Tanken, Fernwärme und Restaurantbesuche mussten Saarländerinnen und Saarländer im Mai tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr.

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die Inflationsrate im Saarland lag im Mai um 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das teilte das Statistische Landesamt in Saarbrücken am Mittwoch mit. Im April 2024 lag die Teuerungsrate dem Amt zufolge noch bei 3,0 Prozent.

Mehr bezahlen mussten Saarländerinnen und Saarländer demnach im Mai insbesondere für Haushaltsenergie (plus 2,3 Prozent). Vor allem die Preise für Fernwärme und Heizöl legten zu (plus 36,0 Prozent sowie plus 9,2 Prozent). Gas verteuerte sich binnen Jahresfrist um 7,0 Prozent. Hingegen fielen die Preise bei Brennholz und Holzpellets um 14,7 Prozent. Die Kraftstoffpreise an saarländischen Tankstellen verteuerten sich um 3,7 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich der Behörde zufolge im Mai durchschnittlich um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei alkoholfreien Getränken (plus 6,0 Prozent) mussten Konsumenten für Mineralwasser, Limonaden und Säfte 6,7 Prozent und für Kaffee, Tee und Kakao 4,2 Prozent mehr bezahlen. Für Speisen und Getränke in Restaurants und Gaststätten mussten Verbraucher 8,8 Prozent mehr ausgeben als vor einem Jahr.

Mitteilung

x