Südwest Fahnder fassen flüchtigen Verdächtigen nach zwölf Jahren

Handschellen
Eine Hand hält Handschellen vor einen Streifenwagen der Polizei.

Nach einem Einbruch mit schwerster Gewalt gegen ein schlafendes Opfer wird ein Mann fast zwölf Jahre lang gesucht.

Saarbrücken/Köln (dpa) - Die Polizei hat einen seit fast zwölf Jahren gesuchten mutmaßlichen Einbrecher gefasst. Zielfahnder nahmen den 38-Jährigen am vergangenen Freitag in Köln fest, wie die saarländische Polizei am Montag mitteilte.

Der Mann wird verdächtigt, im Jahr 2010 bei einem Einbruch in Saarbrücken ein schlafendes Opfer mit einer Glaskaraffe im Gesicht und am Kopf angegriffen und schwer verletzt zu haben. Das Opfer erlitt einen offenen Schädelbruch, Gesichtsfrakturen und Augenverletzungen. Zudem sei ihm ein Fingerglied abgetrennt worden.

Nach der Tat soll der Flüchtige weitere Einbrüche in Deutschland begangen haben. Der Mann war seit 2012 per Haftbefehl gesucht worden. Zunächst soll er damals ins Ausland geflüchtet sein. Zielfahnder fanden den 38-Jährigen den Angaben zufolge in Köln, wo er auf frischer Tat bei einem Einbruch festgenommen worden sei. Er sitzt in einem Kölner Gefängnis in Untersuchungshaft und soll in die JVA Saarbrücken überstellt werden.

Mitteilung Polizei

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