Südwest 25 Verfahren nach Zollkontrollen in Hotels und Gaststätten

Zollkontrollen
Zollbeamte stehen bei einer Kontrolle von Schwarzarbeit in einem Neubaugebiet in der Region Hannover.

Im Kampf gegen Schwarzarbeit hat der Zoll bundesweit Hotels und Gaststätten kontrolliert. Im Saarland und im Süden von Rheinland-Pfalz sind die Kontrolleure mehrmals fündig geworden.

Saarbrücken (dpa/lrs) - Mehrere Hinweise auf mögliche Schwarzarbeit in Hotels und Gaststätten hat der Zoll im Saarland und im Süden von Rheinland-Pfalz bei einer Kontrollaktion gesammelt. Wie das Hauptzollamt Saarbrücken am Dienstag mitteilte, leiteten die Kontrolleure am Samstag 25 Bußgeldverfahren ein, unter anderem wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung von Ausländern oder des illegalen Aufenthalts. Die 45 Zöllner befragten demnach insgesamt 91 Arbeitnehmer, unter anderem in Saarbrücken, Kaiserslautern und Landau. Die Überprüfungen waren Teil einer bundesweiten Kontrollaktion des Zolls im Kampf gegen Schwarzarbeit, wie es hieß.

In 63 Fällen stellte der Zoll laut Mitteilung Hinweise auf mögliche Unregelmäßigkeiten fest. Darunter fallen demnach etwa der Verdacht auf das Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen oder auf Verstöße gegen das Mindestlohngesetz. Diesen Hinweisen gehen die Zöllner jetzt nach und gleichen die Angaben der Arbeitnehmer mit den Geschäftsunterlagen der Unternehmen ab. Wie viele Hotels und Gaststätten insgesamt überprüft wurden, gab die Behörde nicht an.

Die Kontrollen sollen illegale Beschäftigung, Scheinselbstständigkeit und Leistungsbetrug aufdecken, so die Behörde. Außerdem sollen sie demnach sicherstellen, dass der Mindestlohn und die Pflichten rund um die Sozialversicherung eingehalten werden.

Mitteilung

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