Mobilität Unfälle auf Landstraßen: Radler sollten Umwege einplanen

Zwei Radfahrer fahren auf einer Landstraße
Angesichts der zunehmenden Zahl getöteter Radfahrer auf Landstraßen raten Experten dazu, bei der Tourenplanung auf sichere Alternativrouten zu setzen und auf helle, reflektierende Kleidung sowie gutes Fahrradlicht zu achten.

Eine Radtour führt nicht immer nur über spezielle Radwege. Doch besonders auf Landstraßen kann es für Radler gefährlich werden. So kann man vorbeugen.

Münster (dpa/tmn) - Wegen der deutlichen Zunahme von auf der Landstraße getöteten Radfahrern appellieren Unfallforscher an Radfahrer, schon bei der Tourenplanung vorzubeugen. Radfahrende sollten schnell befahrene Landstraßen meiden und lieber sichere Umwege in Kauf nehmen, raten die Unfallforscher der Versicherer (UDV) anlässlich einer am Donnerstag in Münster vorgestellten Studie. «Das ist mein Tipp Nr. 1», sagte UDV-Leiterin Kristin Zeidler. Außerdem sollten sie helle, reflektierende Kleidung tragen und das Rad mit gutem Licht ausstatten.

Allein im Jahr 2023 gab es der Studie zufolge außerhalb von geschlossenen Ortschaften 189 getötete und knapp 3.000 schwer verletzte Radfahrer und Radfahrerinnen  in Deutschland. Alle Verkehrsteilnehmer fordern die Forscher zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme auf. Autofahrer müssten auf Landstraßen jederzeit mit Radfahrern rechnen, bei geringer Sichtweite vom Gas gehen und bremsbereit sein. 

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