Mobilität Porsche elektrifiziert den Elfer – zumindest ein bisschen

Facelift Porsche 911
Der neue Motor für Coupé, Cabrio und Targa des 911 GTS heißt T-Hybrid.

Porsche frischt den 911 auf und setzt auch den Sportwagen dabei unter Strom. Allerdings geht dabei nicht nur die Leistung in die Höhe.

Stuttgart (dpa/tmn) – Der Porsche 911 bekommt ein Facelift und wird dabei auch zum Hybrid-Auto. Denn erstmals in der Historie bauen die Schwaben dafür einen elektrifizierten Antrieb in eine Straßenversion des Sportwagens ein. Das hat der Hersteller in Stuttgart angekündigt und die Auslieferung fürs zweite Halbjahr in Aussicht gestellt.

Der neue Motor für Coupé, Cabrio und Targa des 911 GTS heißt T-Hybrid. Das steht laut Porsche für einen neuen Sechszylinder-Boxer mit 3,6 Litern Hubraum, einem elektrisch angetriebenen Turbolader, der auch als Generator funktioniert, einer ins Getriebe integrierten E-Maschine und einem kleinen Pufferakku ohne Steckdosenanschluss.

Mehr Leistung aber kein günstigerer Verbrauch

Die Leistung steigt so gegenüber dem Vorgänger um gute zehn Prozent auf 398 kW/541 PS, so Porsche weiter. Damit beschleunigt der Elfer besser und braucht für den Sprint von 0 auf 100 km/h nur noch 3,0 Sekunden. Allerdings kann er weder elektrisch fahren, noch verbessert sich der Verbrauch. Zum neuen Hybrid gibt es frische Schminke für Front und Heck. Außerdem hat Porsche das Cockpit überarbeitet und voll digitale Instrumente eingebaut.

Mit der Leistung steigen auch die Preise. Der T-Hybrid kostet deshalb mindestens 170 600 Euro. Günstiger ist das Basismodell mit jetzt 290 kW/394 PS, das bei 128 700 Euro startet.

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