Mobilität Gebrauchtwagen: Kilometerstand besagt nicht alles

Zwei Mechaniker betrachten ein Auto auf einer Hebebühne
Ein Gebrauchtwagencheck in einer Werkstatt liefert ein objektiveres Bild als der Kilometerstand allein.

Wer ein gebrauchtes Auto kauft, schaut auch auf den Kilometerstand. Hat das Fahrzeug schon viel Strecke auf dem Buckel, macht das oft skeptisch. Wie begründet ist das?

München (dpa/tmn) - Ein Kilometerstand von 100.000 Kilometern oder deutlich mehr lässt manchen beim Gebrauchtwagenkauf zögern. Dabei ist der schlechte Ruf, den Autos mit sehr hoher Laufleistung haben, oft unbegründet, macht der ADAC auf seiner Webseite deutlich. 

Vielmehr müsse man vorsichtig sein, wenn ein älteres Auto angeblich auffallend wenig gefahren sei, damit man nicht Tachotricksern auf den Leim gehe. Entscheidend beim Kauf ist laut dem Automobilclub der allgemeine Zustand und wie das Fahrzeug vorher genutzt worden ist.

So könne ein Langstreckenauto, das einmal morgens gestartet werde und dann bei optimaler Betriebstemperatur fünf Stunden am Stück auf der Langstrecke laufe, besser dran sein als die Familienkutsche, die immer nur drei Kilometer zum Bäcker oder zum Kindergarten fuhr und dadurch viele ungesunde Kaltstarts erlebt habe.

Auf Nummer sicher gehen: Gebrauchtwagencheck in der Werkstatt

Um sich neben der Zahl auf dem Tacho und dem Alter des Autos ein objektives Bild zu machen, empfiehlt der ADAC einen Gebrauchtwarencheck. Viele Werkstätten böten diesen schon um die 100 Euro herum an.

ADAC zum Gebrauchtwagenkauf

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