Mobilität Ford setzt Transit und Tourneo Custom unter Strom

Der neue Ford Transit und Ford Tourneo
Ford führt ab Sommer den Transit und den Tourneo Custom auch in einer rein elektrischen Version ein.

Ford treibt die Elektrifizierung seiner Nutzfahrzeuge voran – und baut mit dem Transit und Tourneo Custom einen Konkurrenten für den VW ID.Buzz.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Ford elektrisiert Handel und Handwerk und seine Familienkundschaft gleich mit. Denn ab Sommer verkaufen die Kölner den Transit und den Tourneo Custom auch mit reinem Elektro-Antrieb. Die Preise für die gewerbliche Variante Transit beginnen bei 60 333 Euro, der familienfreundliche Kleinbus Tourneo startet bei 66 818 Euro, teilt Ford mit.

Dafür wird in den Kleinbus und den Kastenwagen ein Akku mit 64 kWh nutzbarer Kapazität eingebaut. Er liefert Energie für bis zu 302 Kilometer und kann mit maximal 125 kW geladen werden. Er speist im Tourneo einen E-Motor mit 160 kW/218 PS an der Hinterachse, der eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h ermöglicht.

Beim Kastenwagen bietet Ford sogar noch mehr Auswahl: Für preissensible Kunden gibt es deshalb auch eine E-Maschine mit 100 kW/136 PS und nur 110 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Schnelle Variante und Plug-in-Modelle

Als eiligen Imageträger gibt es den E-Transit für 79 671 Euro auch als Sportmodell MS-RT mit dicken Spoilern und Schwellern und dem 210 kW/ 286 PS starken E-Antrieb aus dem Mustang Mach-E. Damit gelingt zwar der Sprint von 0 auf 100 in imposanten 7,0 Sekunden, das Spitzentempo ist aber auch hier limitiert und bei 150 km/h macht die Elektronik Schluss.

Wer für den Flirt mit der E-Mobilität einen doppelten Boden braucht, dem bieten die Kölner beide Modelle neuerdings auch als Plug-in-Hybrid an. Dafür kombinieren sie einen 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner mit einer E-Maschine und einem knapp 12 kWh großen Akku. Das ermöglicht eine Systemleistung von 171 kW/233 PS und eine elektrische Reichweite von 52 Kilometern, so Ford weiter. 

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