Regierungsbildung CDU lädt SPD zu Sondierungen ein

Sie führend die beiden Verhandlungsteams an: Noch-Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD, links) und sein designierter Nach
Sie führend die beiden Verhandlungsteams an: Noch-Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD, links) und sein designierter Nachfolger Gordon Schnieder (CDU).

Es geht schnell in Rheinland-Pfalz: Noch diese Wochen wollen sich Verhandler der beiden designierten Koalitionspartner zu ersten Gesprächen treffen.

Zwei Tage nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat der Wahlgewinner CDU die zweitplatzierte SPD zu Sondierungsgesprächen eingeladen. Das erste Treffen ist für Donnerstag geplant.

Der CDU-Landesvorstand hatte den Landesparteichef und Spitzenkandidaten Gordon Schneider bereits am Montagabend damit beauftragt, die Verhandlungen anzuführen. Ihn begleiten werden drei Politiker aus der Pfalz: der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär im Land, Johannes Steiniger, der Parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Marcus Klein, und die Europaabgeordnete Christine Schneider.

SPD seit Montag aufgestellt

Die SPD hatte sich bereits am Montag aufgestellt: Noch-Ministerpräsident Alexander Schweitzer wird das Team anführen und dabei von der Parteichefin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und den weiteren Stellvertretern, Finanzministerin Doris Ahnen und Bildungsminister Sven Teuber, flankiert.

Johannes Steiniger gibt bereits einen HInweis darauf, wohin nach seiner Ansicht die Gespräche führen sollen. „Die Menschen in Rheinland-Pfalz haben sich für einen Wechsel entschieden“, betont er in einem Statement. „Diesen Auftrag nehmen wir gemeinsam in diesem erfahrenen Team an. Mit großer Geschlossenheit werden wir in die kommenden Gespräche gehen.“

Viel schneller als Baden-Württemberg

Im Vergleich zu Baden-Württemberg legen die Parteien in Rheinland-Pfalz den Turbo ein. Im Nachbarland hat es mehr als zwei Wochen bis zur ersten Sondierungsrunde am Dienstag gedauert.

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