Meinung
70 Millionen Euro für Frankenthal – starkes Signal aus der Pfalz
Die Eta-Pumpe ist ein Pfälzer Original. Vor mehr als 90 Jahren hat KSB aus Frankenthal die Spiralgehäusepumpe auf den Markt gebracht und dann weiterentwickelt. 1,5 Millionen dieser effizienten Pumpen – der griechische Buchstabe Eta steht für den Wirkungsgrad – sind weltweit noch im Einsatz, mehr als 2,3 Millionen sind verkauft worden in den über 90 Jahren seit ihrer Erfindung.
Schon lange beschäftigt sich der global tätige Konzern mit den Plänen zur Erweiterung der Eta-Fertigung in Europa. Nach einem internen Wettstreit hat der Stammsitz in der Pfalz den Zuschlag für die neue, mehr als 70 Millionen Euro teure Produktionsstätte der Eta-Pumpen bekommen.
Expertise der Mitarbeiter wichtiges Argument
Frankenthal hat sich gegen osteuropäische Filialen durchgesetzt. Ein wichtiger Grund dafür seien die Mitarbeiter am Stammsitz gewesen, hieß es bei der Feier zum Baustart mehrfach. Die Expertise der Beschäftigten dort, ihr Teamgeist, ihre Motivation, ihre Ausbildung „Made in Germany“. Sie sind eng in den Ausbau eingebunden, ihre Praxiserfahrung fließt in die Entwicklung der Fertigung ein.
Zukunftsmarkt KI-Kühlung
Es soll eine „Investition für die nächsten 100 Jahre sein“, so KSB-Chef Stephan Timmermann. Gut für die Pfalz. Und gut für KSB, dass man mit den Eta-Pumpen auch in Zukunftsmärkte drängt wie die Kühlung von Rechenzentren für KI.
Die enge Verzahnung von Fertigung und technischem Dauerservice ist eine Stärke von KSB. Sie basiert auf deutscher Ingenieurskunst.