Kaiserslautern/Weilerbach Prozess um Tötung von Mutter und Partner: Lebenslange Haft

Justitia
Eine Figur der blinden Justitia.

Kaiserslautern (dpa/lrs) - Wegen der Tötung seiner Mutter und deren Partner hat das Landgericht Kaiserslautern am Dienstag einen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Das teilte ein Justizsprecher in der pfälzischen Stadt mit. Das Gericht sah es demnach erwiesen an, dass der Mann seine 60 Jahre alte Mutter im März in Weilerbach bei Kaiserslautern mit einer Axt tötete - Grund soll ein Streit über die Zukunft des gemeinsam bewohnten Gehöfts gewesen sein. Den 65 Jahre alten Lebensgefährten erschlug der Beschuldigte demnach im Schlaf - vermutlich, um die Tat an der Mutter zu verdecken. (Az.: 4 Ks 6035 Js 4414/21)

Kaiserslautern (dpa/lrs) - Wegen der Tötung seiner Mutter und deren Partner hat das Landgericht Kaiserslautern am Dienstag einen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Das teilte ein Justizsprecher in der pfälzischen Stadt mit. Das Gericht sah es demnach erwiesen an, dass der Mann seine 60 Jahre alte Mutter im März in Weilerbach bei Kaiserslautern mit einer Axt tötete - Grund soll ein Streit über die Zukunft des gemeinsam bewohnten Gehöfts gewesen sein. Den 65 Jahre alten Lebensgefährten erschlug der Beschuldigte demnach im Schlaf - vermutlich, um die Tat an der Mutter zu verdecken. (Az.: 4 Ks 6035 Js 4414/21)

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Tötung der Mutter habe das Gericht als Totschlag gewertet, sagte der Justizsprecher. Bei der Tötung des Partners sahen die Richter demnach das Merkmal der Heimtücke erfüllt und werteten die Tat als Mord. Sie verurteilten den 38-Jährigen zudem unter anderem wegen Brandstiftung. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Haftstrafe gefordert, die Verteidigung hingegen auf eine geringere Gesamtstrafe plädiert.

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