Rheinland-Pfalz Polizei hofft im Fall Birgit A. auf weitere Hinweise

Der Schriftzug «Polizei» ist vor einem Polizeirevier zu sehen
Der Schriftzug »Polizei« ist vor einem Polizeirevier zu sehen.

Koblenz/Büchenbeuren/Lohmar (dpa) - Im Fall der getöteten Birgit A. aus Nordrein-Westfalen sind bisher nur wenige Hinweise bei der Polizei eingegangen. «Wir hoffen auf mehr», sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen in Koblenz. Die Polizei hatte die Bevölkerung Anfang der Woche um Mithilfe gebeten. Nach dem Fund von sterblichen Überresten einer vor sechs Jahren vermissten Frau, gehen die Beamten von einem Gewaltverbrechen aus.

Koblenz/Büchenbeuren/Lohmar (dpa) - Im Fall der getöteten Birgit A. aus Nordrein-Westfalen sind bisher nur wenige Hinweise bei der Polizei eingegangen. „Wir hoffen auf mehr“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen in Koblenz. Die Polizei hatte die Bevölkerung Anfang der Woche um Mithilfe gebeten. Nach dem Fund von sterblichen Überresten einer vor sechs Jahren vermissten Frau, gehen die Beamten von einem Gewaltverbrechen aus.

Die aus Lohmar (Rhein-Sieg-Kreis) stammende Birgit A. hatte am Karsamstag 2015 ihre Arbeitsstätte am Flughafen Hahn verlassen, war aber nie zu Hause angekommen. Im November 2020 hatte ein Pilzsammler in einem Wald bei Büchenbeuren im Rhein-Hunsrück-Kreis die sterblichen Überreste der Frau gefunden. Zunächst war unklar, ob die Frau Opfer eines Kapitalverbrechens geworden war oder einen tödlichen Unfall erlitten hatte.

Profiler aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hatten das Tatgeschehen rekonstruiert und neue Ermittlungsansätze aufgezeigt, so dass die Polizei mittlerweile von einem Gewaltverbrechen ausgeht. Es laufen kriminaltechnische Untersuchungen, um Hinweise auf einen möglichen Täter zu erlangen.

Für Informationen, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210407-99-110800/2