Rheinland-Pfalz „Nie dagewesene“ Spendenbereitschaft nach Flutkatastrophe

Nach der Flut im Ahrtal
Meterhoch türmen sich Wohnwagen, Gastanks, Bäume und Schrott an einer Brücke über die Ahr.

Bonn (dpa/lrs) - Eine Rekord-Spendensumme von 260 Millionen Euro ist bislang beim Bündnis «Aktion Deutschland Hilft» für Opfer der Hochwasserkatastrophe von Mitte Juli eingegangen. Es sei die größte Summe, die dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen seit seiner Gründung vor 20 Jahren für Hilfsmaßnahmen nach einer Katastrophe zur Verfügung stehe, teilte das Bündnis am Dienstag in Bonn mit. Diese hohe Spendenbereitschaft aus Deutschland sei «beispiellos». Das Geld fließe in akute Nothilfe, mittelfristige Hilfe und den Wiederaufbau.

Bonn (dpa/lrs) - Eine Rekord-Spendensumme von 260 Millionen Euro ist bislang beim Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ für Opfer der Hochwasserkatastrophe von Mitte Juli eingegangen. Es sei die größte Summe, die dem Bündnis deutscher Hilfsorganisationen seit seiner Gründung vor 20 Jahren für Hilfsmaßnahmen nach einer Katastrophe zur Verfügung stehe, teilte das Bündnis am Dienstag in Bonn mit. Diese hohe Spendenbereitschaft aus Deutschland sei „beispiellos“. Das Geld fließe in akute Nothilfe, mittelfristige Hilfe und den Wiederaufbau.

Geleistet werde die Hilfe von 15 dem Bündnis angeschlossenen Hilfsorganisationen wie der Arbeiterwohlfahrt oder den Johannitern. Die Experten seien in mehr als 80 Städten oder Gemeinden in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen tätig gewesen. Aktuell stehe Hilfe mit Blick auf den nahenden Winter im Fokus: die Bereitstellung von Übergangsunterkünften wie Mobilheimen oder Containerdörfern für Familien und Einzelpersonen sowie der Verteilung von Heizgeräten.

Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. Ganze Landstriche wurden von den Wassermassen regelrecht weggerissen oder verwüstet. Es wurden mehr als 180 Tote gezählt, davon 134 in Rheinland-Pfalz.

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