Rheinland-Pfalz Maria 2.0 schlägt Thesen an: Für Gleichberechtigung

Kirchenreformerinnen der Aktion „Maria 2.0“ mit den Thesen
Kirchenreformerinnen der Aktion „Maria 2.0“ haben Thesen an die Kirchentüre des Mainz Doms angeschlagen.

Mainz (dpa/lrs) - Anhänger der katholischen Reformbewegung «Maria 2.0» haben am Wochenende Plakate mit ihren Forderungen an die Türen von Kirchen geschlagen. In Mainz und Umgebung seien die sieben Thesen der Bewegung an rund 100 Kirchentüren angebracht worden, teilte Andrea Keber von «Maria 2.0» mit. Die Aktivistinnen fordern darin unter anderem mehr Gleichberechtigung, die Aufklärung von sexuellem Missbrauch, die Aufhebung des Pflichtzölibats und die Anerkennung von unterschiedlichen Lebensformen.

Mainz (dpa/lrs) - Anhänger der katholischen Reformbewegung „Maria 2.0“ haben am Wochenende Plakate mit ihren Forderungen an die Türen von Kirchen geschlagen. In Mainz und Umgebung seien die sieben Thesen der Bewegung an rund 100 Kirchentüren angebracht worden, teilte Andrea Keber von „Maria 2.0“ mit. Die Aktivistinnen fordern darin unter anderem mehr Gleichberechtigung, die Aufklärung von sexuellem Missbrauch, die Aufhebung des Pflichtzölibats und die Anerkennung von unterschiedlichen Lebensformen.

„Wir wollen einfach darauf aufmerksam machen, dass wir da sind und sich unsere Forderungen nicht geändert haben“, sagte Keber. Auch die hohen Austrittszahlen aus der katholischen Kirche dürften nicht ignoriert werden. „Wenn die Kirche es ernst meint, dann muss jetzt was passieren. Wer sich auf die Botschaft Jesus beruft, kann keine Menschen ausgrenzen.“

Die bundesweite Aktion fand im Vorfeld der Vollversammlung der Deutschen Bischöfe statt, die von Dienstag bis Donnerstag online abgehalten werden soll. Die Reformbewegung „Maria 2.0“ ist ein Zusammenschluss von Frauen der katholischen Kirche. Die Initiative setzt sich für mehr Gleichberechtigung und eine Erneuerung der katholischen Kirche ein.

© dpa-infocom, dpa:210221-99-531558/2