Rheinland-Pfalz Mainz ändert Corona-Regeln für Sportbetrieb

Dom in Mainz
Der Mainzer Dom steht im Gegenlicht da.

Mainz (dpa/lrs) - Schon kurz nach dem Inkrafttreten ihrer neuen Corona-Maßnahmen ändert die Stadt Mainz ihre Regeln für den Sportbetrieb. Es habe zahlreiche Nachfragen aus Sportvereinen gegeben, daher würden nun «zur Klarstellung» einige Passagen mit einer neuerlichen Allgemeinverordnung angepasst, teilte die Stadt am Dienstag mit. Die neuen Maßnahmen sollen ab diesem Mittwoch (0.00 Uhr) gelten. In der Landeshauptstadt gilt die Corona-Alarmstufe Rot.

Den Angaben zufolge ist von Mittwoch an das gemeinsame Training in festen Kleingruppen von insgesamt bis zu 20 Personen auf Anlagen im Freien zulässig. Auch der Wettkampfbetrieb bleibt weiterhin erlaubt, Zuschauer dagegen nicht. Duschen und räumlich nicht getrennte Umkleiden dürfen nur von einer Person zur selben Zeit genutzt werden. Von den Beschränkungen ausgenommen ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Spitzen- und Profisport.

Im Innenbereich ist unter anderem das gemeinsame sportliche Training in festen Kleingruppen von maximal bis zu fünf Personen zulässig, ebenso der Wettkampfbetrieb. Beim Training mit mehr als fünf Personen muss eine Personenbegrenzung (1 Person je 20 Quadratmeter Fläche) eingehalten werden. Zuschauer sind nicht erlaubt. Ausgenommen von den Beschränkungen ist auch im Innenbereich der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Spitzen- und Profisport. Es gelten dieselben Regeln für die Benutzung von Duschen und Umkleiden wie im Außenbereich. Das Verbot von «Wettkampfsimulationen sowie Kontaktsport» in beiden Bereichen wurde gestrichen.

In Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen dürfen höchstens fünf Personen plus Trainer oder Trainerin an Gruppenkursangeboten teilnehmen. In Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen liegt die Maximalzahl in Gruppenkursen bei sechs Personen plus Trainer oder Trainerin. In den Studios gelten dieselben Regeln für die Benutzung von Duschen und Umkleiden wie im Außenbereich.