Rheinland-Pfalz Landesvorsitz der Grünen: Bislang drei Kandidaturen erwartet

Sitzt für die Grünen auch im Kaiserslauterer Stadtrat: Paul Bunjes.
Möglicher Kandidat: Paul Bunjes.

Mainz (dpa/lrs) - Gut sechs Wochen vor dem Landesparteitag der Grünen zeichnen sich bislang drei Kandidaturen für den Vorsitz ab. Der Grundsatz der Trennung von Amt und Mandat erfordert eine Neuwahl, da die beiden bisherigen Vorsitzenden Josef Winkler und Misbah Khan in Landtag und Bundestag gewählt wurden. Auf einer Landesdelegiertenversammlung am 26. und 27. November in Mainz ist neben den drei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands auch der erweiterte Landesvorstand neu zu wählen.

Mainz (dpa/lrs) - Gut sechs Wochen vor dem Landesparteitag der Grünen zeichnen sich bislang drei Kandidaturen für den Vorsitz ab. Der Grundsatz der Trennung von Amt und Mandat erfordert eine Neuwahl, da die beiden bisherigen Vorsitzenden Josef Winkler und Misbah Khan in Landtag und Bundestag gewählt wurden. Auf einer Landesdelegiertenversammlung am 26. und 27. November in Mainz ist neben den drei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands auch der erweiterte Landesvorstand neu zu wählen.

Bewerbungen für die beiden Parteiämter sind bis zuletzt möglich, wobei die beiden Landesvorsitzenden ein Mann und eine Frau sein sollen. Als Kandidaten gehandelt werden der Landwirt Paul Bunjes aus Kaiserslautern und der Mainzer Benjamin Buddendiek als Sprecher der Grünen Jugend, wie in der Partei zu hören ist. Als mögliche Kandidatin gilt die Triererin Natalie Cramme-Hill. Schatzmeisterin könnte Birgit Meyreis bleiben.

Der erweiterte Landesvorstand dient der Abstimmung der Parteiführung mit Abgeordneten und Regierungsmitgliedern der Grünen. Ihm gehört daher auch der Fraktionsvorsitzende im Landtag, Bernhard Braun, an. Es wird erwartet, dass sich die neue Landesgruppe der rheinland-pfälzischen Grünen im Bundestag auf eine Person im erweiterten Landesvorstand verständigen wird, bisher war dies Tobias Lindner. Eine Analyse der Bundestagswahl, die Diskussion über die Regierungsbildung im Bund und die Bewertung der Regierungsarbeit in Rheinland-Pfalz gehören voraussichtlich zu den inhaltlichen Schwerpunkten des zweitägigen Parteitags.

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