Rheinland-Pfalz Konrad Wolf in neuer Landesregierung nicht mehr dabei

Mainz (dpa/lrs) - Der SPD-Politiker Konrad Wolf wird der neuen Landesregierung in Rheinland-Pfalz nicht mehr angehören. Dies teilte der bisherige Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur am Montag der Deutschen Presse-Agentur mit.

„Es hat mir große Freude bereitet, maßgeblich mitzugestalten und ich bin überzeugt, hier auch vieles für unser Land erreicht zu haben“, sagte Wolf. „Mit dem geplanten Ressortzuschnitt werden die Schwerpunkte der Landesregierung neu gebündelt. Folglich sind hierfür auch andere Profile gefragt.“ Am Ende des Tages gehe es aber nicht um Personen, „sondern darum, unser Land nach vorne zu bringen“.

Das bisher eigenständige Wissenschafts-, Kultur- und Weiterbildungsministerium wird in der neuen Landesregierung aufgeteilt. Die Wissenschaft wird mit dem Gesundheitsressort zusammengelegt, die Kultur kommt ins Familien-, Frauen- und Integrationsministerium. Die Zuständigkeit für die Weiterbildung ist künftig im Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung angesiedelt.

Der 59-jährige Wissenschaftler ist Experte für Mikroelektronik und angewandte Forschung. 2009 wurde er zum Präsidenten der Hochschule Kaiserslautern gewählt, von 2012 bis 2014 war er Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK) von Rheinland-Pfalz. Im Mai 2016 wurde Wolf zum Minister in der ersten Ampel-Regierung von Rheinland-Pfalz berufen, bald darauf trat er auch der SPD bei.

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