Rheinland-Pfalz Hilfskräfte aus dem Norden fahren ins Katastrophengebiet

Neumünster (dpa) - Einen Großeinsatz im Katastrophengebiet von Rheinland-Pfalz starten am Mittwoch rund 600 Helfer aus Schleswig-Holstein. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) verabschiedete die vorrangig ehrenamtlichen Helfer aus Feuerwehr und Sanitätsdienst am Dienstagnachmittag im Gefahrenabwehrzentrum in Neumünster. «Das ist der größte Einsatz unserer Hilfskräfte außerhalb Schleswig-Holsteins in den vergangenen Jahrzehnten», sagte Günther. «Aufgrund der Lage vor Ort stellt er auch eine besondere Belastung dar.» Etwa 200 Fahrzeuge standen für das Kontingent bereit.

Neumünster (dpa) - Einen Großeinsatz im Katastrophengebiet von Rheinland-Pfalz starten am Mittwoch rund 600 Helfer aus Schleswig-Holstein. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) verabschiedete die vorrangig ehrenamtlichen Helfer aus Feuerwehr und Sanitätsdienst am Dienstagnachmittag im Gefahrenabwehrzentrum in Neumünster. „Das ist der größte Einsatz unserer Hilfskräfte außerhalb Schleswig-Holsteins in den vergangenen Jahrzehnten“, sagte Günther. „Aufgrund der Lage vor Ort stellt er auch eine besondere Belastung dar.“ Etwa 200 Fahrzeuge standen für das Kontingent bereit.

Der Regierungschef dankte den Hilfskräften, deren Partnern und den Arbeitgebern, die die Ehrenamtler freistellen. „Diese Katastrophe zeigt einmal mehr, wie unverzichtbar unsere ehrenamtlichen Strukturen für unsere Gesellschaft sind“, sagte Günther. Zur technischen Ausrüstung des Kontingents gehören Ladekräne und Radlader. Das Technische Hilfswerk ist ebenfalls dabei.

Der Einsatz in Rheinland-Pfalz soll am Mittwoch um 7.00 Uhr beginnen und ist für bis zu drei Tage geplant. Es besteht die Möglichkeit, ihn auf fünf Tage zu verlängern. Das Kontingent ist so ausgerüstet, dass es in dem Katastrophengebiet fast völlig autark arbeiten und sich auch eigenständig verpflegen kann. Wegen der psychischen Belastungen sind Betreuer der Psychosozialen Notfallversorgung dabei. Die Landespolizei ist bereits mit etwa 80 Frauen und Männern der ersten Einsatzhundertschaft im Katastrophengebiet vertreten.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-452284/2

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