Rheinland-Pfalz FCK-Sportchef zum Derby: „Auch selbst an die Nase packen“

Fußball
Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz.

Kaiserslautern (dpa/lrs) - Thomas Hengen hat sich als Geschäftsführer Sport beim 1. FC Kaiserslautern selbstkritisch zum wilden Derby gegen den SV Waldhof Mannheim geäußert. «Es war teilweise drüber. Das war ein Derby und da geht es für beide Mannschaften um sehr viel. Das Spiel war aber teilweise zu hart geführt, auch von außen. Wir müssen uns da auch selbst an die Nase packen», sagte der Ex-Profi am Sonntagabend in der SWR-Fernseh-Sendung «Sport in Rheinland-Pfalz».

Kaiserslautern (dpa/lrs) - Thomas Hengen hat sich als Geschäftsführer Sport beim 1. FC Kaiserslautern selbstkritisch zum wilden Derby gegen den SV Waldhof Mannheim geäußert. „Es war teilweise drüber. Das war ein Derby und da geht es für beide Mannschaften um sehr viel. Das Spiel war aber teilweise zu hart geführt, auch von außen. Wir müssen uns da auch selbst an die Nase packen“, sagte der Ex-Profi am Sonntagabend in der SWR-Fernseh-Sendung „Sport in Rheinland-Pfalz“.

In der torlosen Partie der 3. Fußball-Liga am Samstag zwischen den beiden langjährigen Rivalen hatte es vier Rote Karten, ständige Diskussionen und Nickligkeiten und eine aufgeheizte Stimmung am Spielfeldrand gegeben.

Hengen zufolge hätte Schiedsrichter Florian Heft das Spiel aber in eine bestimmte Richtung lenken können. „Er hat es am Anfang ein bisschen verpasst, ein Zeichen zu setzen und sich den Respekt erarbeiten“, meinte der 46-Jährige. Nach der ersten Roten Karte gegen Kenny Prince Redondo nach 24 Minuten habe er größte Befürchtungen gehabt, dass die Partie in die völlig falsche Richtung gehe: „Die Dynamik bekommt man dann nicht mehr aufgehalten, da kann kein Spieler auf dem Platz mehr einen kühlen Kopf bewahren. In der zweiten Halbzeit hat sich das dann aber relativiert.“

Die zweite Rote Karte gegen Marvin Senger (41.) sei aber regelkonform gewesen. Den Innenraum verlassen mussten auch Lauterns Teammanager Florian Dick und Waldhofs sportlicher Leiter Jochen Kientz, die beide ebenfalls die Rote Karte sahen. „Flo Dick weiß auch, was er da gemacht hat. Da müssen wir uns außerhalb des Platzes besser im Griff haben“, so Hengen.

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