Rheinland-Pfalz Extra-Kinderkrankentage sind „große Erleichterung“

Christine Streichert-Clivot
Christine Streichert-Clivot (SPD), Ministerin für Bildung und Kultur des Saarlandes, steht im Garten des Landtags.

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Kinderkrankenregelung ist nach Ansicht der saarländischen Bildungsmisterin Christine Streichert-Clivot (SPD) «eine große Erleichterung für berufstätige Eltern im Lockdown». «Sobald das Gesetz im Bundestag beschlossen ist, werden wir das im Land unbürokratisch umsetzen», teilte die Ministerin in Saarbrücken am Mittwoch mit. Die Gesetzesänderung muss noch durch den Bundestag, soll aber dann rückwirkend zum 5. Januar gelten.

Saarbrücken (dpa/lrs) - Die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Kinderkrankenregelung ist nach Ansicht der saarländischen Bildungsmisterin Christine Streichert-Clivot (SPD) „eine große Erleichterung für berufstätige Eltern im Lockdown“. „Sobald das Gesetz im Bundestag beschlossen ist, werden wir das im Land unbürokratisch umsetzen“, teilte die Ministerin in Saarbrücken am Mittwoch mit. Die Gesetzesänderung muss noch durch den Bundestag, soll aber dann rückwirkend zum 5. Januar gelten.

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) begrüßte, dass der Bund die befristete Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld zügig umsetze und einen entsprechenden Gesetzentwurf ins Parlament einbringe. „Wichtig ist, dass Eltern jetzt auch den Antrag für das Kinderkrankengeld ohne großen Aufwand stellen können“, sagte er.

Berufstätige Familien stünden auch in dieser Phase der Pandemie wieder vor besonderen Herausforderungen. „Viele Eltern tragen jetzt noch mehr Lasten, weil sie ihre Kinder zu Hause betreuen“, sagte Hans. Deshalb sei es ein großes Anliegen, sie dabei zu unterstützen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten vor einer Woche vereinbart, die Kinderkrankentage pro Elternteil in diesem Jahr von 10 auf 20 zu verdoppeln, für Alleinerziehende von 20 auf 40. Kinderkrankengeld zahlt die gesetzliche Krankenkasse normalerweise, wenn Eltern wegen der Pflege eines kranken unter 12-jährigen Kindes nicht arbeiten gehen können. Es beträgt 90 Prozent des Nettoverdienstes.