Rheinland-Pfalz Agentur will Fachkräfte im Saarland halten oder zurückholen

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger
Saarlands Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger beantwortet Fragen bei einem Interview.

Saarbrücken (dpa/lrs) - Das Saarland wird mit einer sogenannten Rückhol- und Halteagentur dem Fachkräftemangel und Bevölkerungsschwund entgegenwirken. Am Freitag soll sie ihre Arbeit in Saarbrücken aufnehmen, um Neu-Saarländer werben sowie berufliche und private Chancen für diejenigen aufzeigen, die über einen Wegzug nachdenken. «Die Agentur kann ein Lotse sein, wenn man ins Saarland möchte, weil man zum Beispiel zurück in die Heimat will», erläuterte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Dienstag. «Oder eben ein wichtiger Hinweisgeber, wenn ich nach beruflichen Chancen suche und sie vermeintlich nur außerhalb finde.»

Saarbrücken (dpa/lrs) - Das Saarland wird mit einer sogenannten Rückhol- und Halteagentur dem Fachkräftemangel und Bevölkerungsschwund entgegenwirken. Am Freitag soll sie ihre Arbeit in Saarbrücken aufnehmen, um Neu-Saarländer werben sowie berufliche und private Chancen für diejenigen aufzeigen, die über einen Wegzug nachdenken. „Die Agentur kann ein Lotse sein, wenn man ins Saarland möchte, weil man zum Beispiel zurück in die Heimat will“, erläuterte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Dienstag. „Oder eben ein wichtiger Hinweisgeber, wenn ich nach beruflichen Chancen suche und sie vermeintlich nur außerhalb finde.“

Die neue Einrichtung soll vor allem Studierende, Hochschulabsolventen, Berufspendler und Fachkräfte im Saarland oder mit saarländischen Wurzeln für Jobchancen im Saarland sensibilisieren. Dazu soll zunächst ein umfassendes Netzwerk aufgebaut und alle Unterstützungsangebote auf einer Plattform gebündelt werden. Mit Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Aktionen will man sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch Fachkräfte ansprechen und miteinander in Kontakt bringen.

Angesiedelt ist die Agentur bei dem vom Land finanzierten Verein saaris (Saarland Innovation & Standort e. V.), der unter anderem das Saarland-Marketing betreut. In einer ersten Phase bis 2023 soll das Projekt komplett aus EU-Mitteln in Höhe von knapp 600.000 Euro finanziert werden, dann folgt eine Bewertung.

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