Rheinland-Pfalz ADAC: Einsatzbild im Katastrophengebiet wandelt sich

München (dpa) - Im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz wandelt sich einige Tage nach den folgenschweren Unwettern nach Angaben der ADAC Luftrettung das Einsatzbild allmählich. Vor allem direkt nach der Flut seien von zweien aus München und Landshut nach Koblenz verlegten Rettungshubschraubern mit Seilwinden zahlreiche Einsätze geflogen worden, berichtete ein Sprecher der ADAC Luftrettung am Dienstag in München. Von Donnerstag bis Montagabend seien es 65 solcher Windeneinsätze gewesen im Krisengebiet in Rheinland-Pfalz, vereinzelt auch in Nordrhein-Westfalen. Verletzte seien geborgen und 40 Menschen aus Zwangslagen befreit worden, etwa von Dächern oder aus von Wasser eingeschlossenen Häusern oder Plätzen.

Mittlerweile würden vermehrt auch wieder normale Rettungseinsätze in der Region geflogen, etwa wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Arbeitsunfällen. In der Region sei derzeit eine Menge schweres Gerät. Neben den zwei Hubschraubern mit Spezialwinden, von denen einer mittlerweile wieder in Bayern ist, sind im Krisengebiet auch die üblichen örtlichen ADAC-Rettungshubschrauber aus Wittlich, Koblenz sowie Aachen/Würselen und Köln in NRW im Einsatz.

© dpa-infocom, dpa:210720-99-453435/2

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