Rheinland-Pfalz 1. FC Saarbrücken kehrt ins Ludwigsparkstadion zurück

Saarbrücken (dpa/lrs) - Der 1. FC Saarbrücken wird alle Heimspiele in der kommenden Drittliga-Saison in der Baustelle des Ludwigparkstadions austragen. Dabei rechnet der Aufsteiger auch mit Fans in der Arena, die seit 2015 für 46,5 Millionen Euro in ein reines Fußballstadion umgebaut wird. «Wir werden mit Zuschauern spielen. Die Abstimmung mit den Behörden läuft», sagte Präsident Hartmut Ostermann am Montag. «Das ist eine sehr gute Nachricht für den Verein. Jetzt sind wir sportlich am Zug.»

Wegen des Anstiegs der Umbaukosten, die ursprünglich bei 16 Millionen Euro lagen, war 2017 sogar ein zwischenzeitlicher Baustopp verhängt worden. Aufgrund der Verzögerung der Umbauarbeiten hatten die Saarbrücker, die in der vergangenen Saison als DFB-Pokal-Schreck glänzten und erst im Halbfinale an Bayer Leverkusen scheiterten, erst 2021 mit der Rückkehr in die Heimspielstätte gerechnet. Deshalb hatte der Verein die Arena des Regionalligisten FSV Frankfurt als Ausweichspielort beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) angegeben.

Im ersten Heimspiel am 26. September gegen den FC Hansa Rostock dürfen 900 Zuschauer ins Stadion. «Wir spielen auf einer Baustelle. Das macht es unter den derzeitigen Umständen nicht einfacher, ein geeignetes Hygienekonzept zu erstellen», erklärte Ostermann. Bauleiter Martin Welker kündigte an, dass von Mittwoch an der Rasen in der Spielstätte verlegt werde. Künftig sollen im Ludwigsparkstadion 16 000 Zuschauer Platz finden. In den ursprünglichen Planungen waren es über 35 000.