Wandertipp RHEINPFALZ Plus Artikel Wachenheimer Täler-Tour: Durch das Poppental zum Oppauer Haus

Die Wachenheimer Täler-Tour führt durch zwei Täler und zum Naturfreundehaus Oppauer Haus.
Die Wachenheimer Täler-Tour führt durch zwei Täler und zum Naturfreundehaus Oppauer Haus.

Die Tour folgt dem Schwabenbach durch das verwunschene Poppental bis hinüber ins Wachenheimer Tal. Perfekt in der Mitte gelegen: Die Möglichkeit zur Einkehr ins Oppauer Haus.

Die Wachenheimer Täler-Tour führt über knapp zwölf Kilometer durch zwei schöne Landstriche am Haardtrand. Viele Höhenmeter muss man bei der Tour laut Höhenmeterangaben nicht überwinden (252 hm). Doch die Jause beim Naturfreundehaus Oppauer Haus muss man sich dann doch verdienen – der Übergang zum Wachenheimer Tal geht kurz, aber knackig den Berg hoch.

Gestartet wird auf einem Parkplatz in der Burgstraße in Wachenheim, kurz hinter der Kirche. Der Straße folgt man, biegt dann nach wenigen Metern rechts ab und läuft bis zur Waldstraße (K16). Auf dieser geht es ein kurzes Stück entlang, bevor man links in den Bornweg abbiegt. Am Ende der Straße biegt man erneut links auf die Bürklin-Wolf-Straße ab und hat damit auch den Eingang zum Poppental erreicht.

An dieser Stelle finden Sie Kartenmaterial von Outdooractive

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Durch das idyllische Poppental
Der Natur- und Waldlehrpfad am Eingang des Poppentals.
Der Natur- und Waldlehrpfad am Eingang des Poppentals.

Für den Einstieg in die Wanderung folgt man der Bürklin-Wolf-Straße weiter, bis sie in einen breiten Forstweg übergeht – dem Eingang zum Poppental, der mit einer weiten Wiesenfläche und dem gemütlich dahinplätschernden Schwabenbach kurz zu einer Pause einlädt. Dem Bach folgt man anschließend weiter hinein in den Wald, vorbei am Waldkindergarten bis zu einem größeren Rastplatz, wo auch der Natur- und Waldlehrpfad startet.

Der Steinerne Kelter lädt zur Rast ein. Über seinen ursprünglichen Zweck ist wenig bekannt.
Der Steinerne Kelter lädt zur Rast ein. Über seinen ursprünglichen Zweck ist wenig bekannt.

Auf dem Pfad wandert man durch dunklere Fichtenflächen, die nach und nach in Mischwald übergehen, entlang des Schwabenbachs bis zur nächsten Pausenstation: die Keltenquelle. Über den Zweck des steinernen Kelters ist nicht viel bekannt, der Kulturverein Wachenheim schreibt auf einer Infotafel von zwei Möglichkeiten: Entweder diente er als keltischer Opferstein oder römischer Steinkelter.

Der Weiße Stein: Von dort führen viele Wege durch den Pfälzerwald.
Der Weiße Stein: Von dort führen viele Wege durch den Pfälzerwald.

Keltenquelle, Eisbrunnen, Schwabenbachweiher

Wer wie wir die Tour im Sommer läuft, sollte entweder lange Hosen anziehen oder an Zeckenschutz denken, denn Zecken haben es auf dem engen Pfad leicht, sich an Wanderer oder Hunde anzudocken. Jetzt im Winter kann man dagegen sorgenlos unterwegs sein.

An der Keltenquelle vorbei, dem Schwabenbach folgend, geht es immer weiter hinein ins Poppental. Kurz nach der Eisbrunnen-Quelle wechseln wir auf die andere Talseite. Von dort führt ein Pfad bergauf in Richtung des Rastplatzes „Drei Eichen“. Doch statt rechts zu den „Drei Eichen“ biegt man links ab und läuft zu den Schwabenbachweihern. Dabei folgt man dem Zeichen mit weißem Strich und schwarzem Punkt. An dieser Stelle sind einige Kilometer schon geschafft und es folgt der Aufstieg zum Weißen Stein, außerdem ruft die Mittagspause im Oppauer Haus und will sich verdient werden.

Das Naturfreundehaus Oppauer Haus kommt nach der Hälfte der Wanderung in Sicht - Jausenzeit.
Das Naturfreundehaus Oppauer Haus kommt nach der Hälfte der Wanderung in Sicht - Jausenzeit.

Den Berg hoch und runter zum Oppauer Haus

Kurze Zeit später, wo ein schmaler Pfad den Berg hinaufführt, weisen auch Schilder mit grünem N (Teil des Pfälzer Naturfreundewegs) den Weg zum Naturfreundehaus. Hat man den Bergrücken erreicht, sieht man schon bald den Weißen Stein. Der Name ist Programm – neben einer Rastbank mit Tisch und einem Wegweiser findet sich ein weiß angemalter Stein.

Von dort geht es bergab zum Oppauer Haus und damit auch in das nächste Tal. Eigentlich besagt die Tour, dass man lediglich zwei Täler durchwandert – das Poppental und das Wachenheimer Tal. Doch ein genauer Blick auf die Karte lässt erkennen, dass das Naturfreundehaus im Pferchtal liegt, einem kleinen Nebental des Wachenheimer Tals. Damit wären es eigentlich sogar drei Täler.

Am Oppauer Haus angekommen, hat man die Hälfte der Strecke erreicht und sich eine Stärkung verdient. Mittwochs, freitags, samstags und sonntags ist dort zwischen November und März geöffnet. In der Sommersaison ist eine Einkehr zusätzlich montags und dienstags möglich. Donnerstags ist nur an Feiertagen geöffnet.

Durch das Wachenheimer Tal geht es mal auf schmaleren und mal auf breiteren Wegen entlang.
Durch das Wachenheimer Tal geht es mal auf schmaleren und mal auf breiteren Wegen entlang.

Entlang des Wachenheimer Tals

Nach einer Pause führt der Weg nun tatsächlich durch das Wachenheimer Tal. Vom Naturfreundehaus aus läuft man ein kurzes Stück den asphaltierten Fahrweg hinunter. Vorbei am Parkplatz geht es wenige hundert Meter weiter, bevor rechts ein Pfad hinunter zur K16 führt und einen auf die andere Straßenseite bringt. Dort angekommen, hält man sich links und läuft nun mehrere Kilometer auf einem mal breiteren und mal schmaleren Waldweg das Wachenheimer Tal entlang. Ein gelbes Rechteck weist die Richtung.

An sonnenreichen Tagen läuft man hier im kühlen Schatten, allerdings mit einem Nachteil: Gutes Wetter sorgt meist auch für viel Betrieb auf der K16. Motorradfahrer und Besucher des Kurpfalz-Parks sind dort unterwegs, weshalb die Geräuschkulisse mitunter nicht ganz so idyllisch ist, wie der Wald es meist verspricht. Ungeachtet dessen ist der Weg dennoch schön, ab und an passiert man eine Bank, die für eine kurze Pause bereitsteht.

Nach einigen Kilometern lichtet sich der Wald und der Campingplatz im Burgtal kommt in Sicht. Dort überquert man einen Parkplatz und anschließend noch einmal die K16. Auf der anderen Seite führt ein Pfad entlang der Straße und führt wieder in den Ort hinein. Ein paar hundert Meter geht es auf der Waldstraße in Richtung Ortskern, bis man rechts auf die Burgstraße einbiegt. Dieser folgt man geradeaus, nach der Sudetenstraße biegt sie links ein und führt so wieder zum Ausgangspunkt zurück.

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