Komödie „Ein fast perfekter Antrag“ mit Iris Berben und Heiner Lauterbach
In „Ein fast perfekter Antrag“ spielen Heiner Lauterbach und Iris Berben erstmals ein Leinwandpaar – eine späte Romanze mit Reibung, Witz und Charme. Vierzig Jahre nach einem spektakulär gescheiterten Heiratsantrag trifft der etwas eigensinnige Witwer Walter in einem Restaurant plötzlich seine Jugendliebe wieder. Alice, heute eine lebensfrohe Kunstprofessorin und so freigeistig wie eh und je.
Zweite Chance, spätes Glück?
Walter will diesmal alles richtig machen, doch Alice stellt Bedingungen: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, zu Alices Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen.
Regisseur Marc Rothemund erzählt von der späten Liebe, warmherzig und am Puls der Zeit. Und auch wenn der Weg zum Happy End absehbar sei und so manche Wendung etwas abrupt wirke, wie die dpa kommentiert, lebt die Komödie von dem Spielwitz ihres Hauptduos – und von der zentralen Frage: Rostet alte Liebe wirklich nicht?
„Ein fast perfekter Antrag“ – Deutschland 2025, 105 Minuten, Regie: Marc Rothemund, mit Iris Berben, Heiner Lauterbach, FSK: ab 0