Drama Biopic „Marty Supreme“ – nach der Biografie des Tischtennisspielers Marty Reisman
In den Hinterhöfen Manhattans träumt der junge Schuhverkäufer Marty von einer Zukunft, die ein paar Nummern größer ist als der enge Schuhladen seines Onkels.
Marty – gespielt von Timothée Chalamet – ist getrieben von der fixen Idee, Weltmeister im Tischtennis zu werden. Nacht für Nacht taucht er ab in die verrauchten Wettkampfhallen der Stadt, wo er mit Talent, Chuzpe und der Hilfe seines besten Freundes Wally (Tyler Okonma) ein paar Dollar erspielt – zu wenig für eine echte Profikarriere und die großen Turniere in London, Paris oder Tokio.
Marty lügt, stiehlt und leidet sichtbar
Also greift Marty zu drastischen Mitteln: Er stiehlt Geld aus dem Safe seines Onkels, belügt seine Mutter (Fran Drescher) ebenso wie seine Freundin Rachel (Odessa A’zion). Und er schmeißt sich schamlos an eine Hollywood-Diva (Gwyneth Paltrow), während er gleichzeitig versucht, deren reichen Ehemann Milton (Kevin O’Leary) als Sponsor zu gewinnen. Doch das ist nur der Anfang einer Odyssee, in der ein Mann für Ruhm und Erfolg alles riskiert – angelehnt an die Biografie des legendären Tischtennisspielers Marty Reisman. Die Deutsche Presse-Agentur bringt es treffend auf den Punkt: „Chalamet lügt, stiehlt und leidet sichtbar – nicht umsonst ist der Film für neun Oscars nominiert“.
„Marty Supreme“ – USA 2025, 150 Minuten, Regie: Josh Safdie, mit Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, FSK: ab 12