Drama „Als wäre es leicht“ mit David Knors und Cindy Klink

Lieben sich mit einer eigenen Sprache: David Knors (blind) und Cindy Klink (gehörlos).
Lieben sich mit einer eigenen Sprache: David Knors (blind) und Cindy Klink (gehörlos).

Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Und doch finden sie zusammen – und ihre eigene Form der Kommunikation. Das Paar steht im Mittelpunkt eines berührenden Films.

Florian (David Knors) ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, Kati (Cindy Klink) entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht zwischen ihnen etwas Eigenes – eine Sprache ohne Worte und Blicke, getragen von Nähe und Mut. Doch unterschiedliche Lebenswelten sowie die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen ihre Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.

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Zum ersten Mal werden in den Hauptrollen Menschen gezeigt, die tatsächlich gehörlos (Klink) beziehungsweise blind (Knors) sind. Der Film möchte aufzeigen, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden.

Das Debüt des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam von der Schönheit und Verletzlichkeit einer Beziehung, die größer ist als die Umstände. „Als wäre es leicht“ wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert und feierte im vergangenen Jahr auf dem Filmfest Hamburg Premiere.

»Als wäre es leicht« – D 2026, 90 Minuten, Regie: Milan Skrobanek, mit David Knors, Cindy Klink, Alex Czerwinski, FSK: ab 12

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