Wissensdurst Weintipp RHEINPFALZ Plus Artikel Weintipp: Aus Freundschaft wird eine Weißweincuvée, die Freude macht

Aus Freundschaft wurde ein Wein: Die Weinbergschnecke.
Aus Freundschaft wurde ein Wein: Die Weinbergschnecke.

Die WhatsApp-Gruppe gibt den Namen vor, die Freundschaft den Charakter des Weins: Vier Freundinnen kreieren eine frische und unkomplizierte Weißweincuvée.

Manchmal entstehen die schönsten Dinge nicht aus einer Strategie, sondern aus echter Freundschaft. Und manchmal braucht es dafür einfach eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe, die schon immer den richtigen Namen hatte.

Vier Winzerinnen. Vier Weingüter. Und ein gemeinsamer Wein, der genau das nach außen trägt, was diese Freundschaft ausmacht: Leichtigkeit, Freude und eine ordentliche Portion Tatendrang.

Patricia Schreieck vom Wein- und Sekthaus Schreieck in Maikammer, Sarah Krebs vom Weingut Walter Krebs in Friedelsheim, Christin Brecht vom Weingut Norbert Brecht in Weyher und Rebecca Seelos vom Weingut Seelos in Rhodt. Die vier haben sich während ihrer Winzerausbildung bzw. ihres Studiums kennengelernt. Was damals mit gemeinsamen Abenden, geteilten Prüfungsunterlagen und dem einen oder anderen Glas Wein begann, ist heute eine echte, tiefe Freundschaft.

Ein Wein der Spaß macht: Fruchtig, frisch und unkompliziert

Freundschaften unter Winzerinnen führen irgendwann zwangsläufig zu einer Frage: Warum machen wir nicht einfach gemeinsam einen Wein? Die Idee schlummerte schon eine Weile. Aber wer die vier kennt, weiß: Wenn sich diese Gruppe etwas vornimmt, dann zieht sie es auch durch. Vollgas, mit Herzblut und einer gemeinsamen Vision. Denn von Anfang an war klar, welcher Stil in die Flasche kommen soll: fruchtig, frisch und unkompliziert. Ein Wein, der Spaß macht und einlädt, ohne große Umschweife.

Den Namen mussten die vier auch nicht lange suchen. Ihre gemeinsame Whatsapp-Gruppe trägt seit Jahren diesen Namen, die Weinbergsschnecke war also schon längst da. Dass er jetzt auch auf dem Etikett steht, fühlt sich deshalb nicht wie eine Entscheidung an, sondern wie eine logische Konsequenz.

Weißweincuvée aus Riesling, Sauvignon Blanc, Scheurebe und Gewürztraminer

Und das Etikett? Knallig, mit echtem Wiedererkennungswert. Die Flasche soll auffallen und zeigen, was dahintersteckt: vier junge Frauen, die Weinbau als Leidenschaft leben. Der Wein richtet sich bewusst auch an eine jüngere Zielgruppe, als unkomplizierter Terrassenwein, der Lust auf mehr macht.

Der 2024er war der Anfang, der Gründungsjahrgang, mit dem die vier bewiesen haben, dass ihre Idee funktioniert. Jetzt steht der 2025er in den Startlöchern und zeigt, was aus diesem Projekt geworden ist. Eine Weißweincuvée aus Grundweinen aller vier Weingüter: Riesling, Sauvignon Blanc, Scheurebe und Gewürztraminer.

Schon in der Nase zeigt der Wein, was er kann und will: offen, einladend, frisch. Pfirsich und Aprikose treffen auf florale Anklänge von Holunder, dazu ein Hauch Zitrus. Ein Duft, der sofort neugierig macht und förmlich zum ersten Schluck animiert. Am Gaumen setzt sich dieses Bild nahtlos fort. Die Cuvée zeigt sich frisch-fruchtig mit einem lebendigen Säure-Frucht-Spiel, das dem Wein Spannung und Leichtigkeit gibt. Aromatisch und einladend, aber niemals aufdringlich. Genau das ist die Kunst: präsent sein, ohne zu überfordern. Der Wein steht für das, wofür er stehen soll, und das spürt man mit jedem Schluck. Das Ziel der vier ist aufgegangen.

Die Antwort auf die Frage nach der Speisenbegleitung liegt auf der Hand: Picknick. Decke ausbreiten, Korb packen, Flasche mitnehmen. Und saisonal passend dazu: Erdbeer-Rucola-Bruschetta mit Ziegenkäse, bei der die Süße der Erdbeere die Frucht des Weins wunderbar aufgreift. Oder ein Rhabarber-Chutney zu Brie, dessen säuerliche Note perfekt mit der lebendigen Säure der Cuvée harmoniert.

Die Weinbergsschnecke 2025 ist direkt über die vier Weingüter für 7,50€ erhältlich.

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An dieser Stelle finden Sie Umfragen von Opinary.

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