Pfalz Herxheim: Malu Dreyer informiert sich vor Ort über Pflege älterer Menschen

Malu Dreyer mit Gabriele Bollinger-Kren und Heike Ibba von der Ökumenische Sozialstation Edenkoben-Herxheim-Offenbach. Foto: van
Malu Dreyer mit Gabriele Bollinger-Kren und Heike Ibba von der Ökumenische Sozialstation Edenkoben-Herxheim-Offenbach.

Landesmutter und Gemeindeschwester trafen am Montag in Herxheim aufeinander. Ministerpräsidentin Malu Dreyer machte während ihrer viertägigen Sommerreise durchs Land Station im dortigen Pflegestützpunkt. „Das Projekt Gemeindeschwestern plus liegt mir besonders am Herzen. Es ist bundesweit einzigartig und hat bisher große Resonanz gezeigt“, sagte die Sozialdemokratin. Sie sei fest davon überzeugt, „dass wir damit eine Lücke bei der Beratung und Unterstützung hochbetagter Menschen schließen“. In Herxheim tauschte Dreyer Erfahrungen mit Mitarbeitern von Pflegestützpunkten und des Projektes Gemeindeschwestern plus aus dem Landkreis Südliche Weinstraße und der Stadt Landau aus.

Ehrenamtliche Unterstützer dringend nötig

Die Diskussion machte deutlich, dass die Gemeindeschwestern plus als Kümmerer um hochbetagte Menschen, die noch keine Pflege brauchen, dringend auf ehrenamtliche Unterstützer angewiesen sind. Alleine seien die Aufgaben nicht zu bewältigen. Hilfe sei vor allem bei Projekten notwendig, bei denen es um Angebote und Netzwerke gehe, damit die älteren Menschen in ihrem gewohnten Umfeld ein gutes, selbstständiges und selbstbestimmendes Leben führen können. Es gehe dabei auch um gesundheitliche Vorbeugung, Versorgung, Wohnsituation, Mobilität und Hobbys, um eine Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu vermeiden. Später am Tag führt ihre Sommerreise die Ministerpräsidentin auch nach Ludwigshafen.

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