Pfalz RHEINPFALZ Plus Artikel Ein Kindheitstraum wird wahr: Was Eltern und Freunde über die Deutsche Weinkönigin verraten

Daumen hoch: Charlotte Weihl aus der Pfalz ist 76. Deutsche Weinkönigin.
Daumen hoch: Charlotte Weihl aus der Pfalz ist 76. Deutsche Weinkönigin.

Charlotte Weihl aus Gönnheim ist neue Deutsche Weinkönigin – und die Eltern und der Bruder, die Freundinnen und Cousinen, die der 25-jährigen Pfälzerin bei der Wahl am Freitagabend im Neustadter Saalbau zugejubelt haben, sind einfach nur eins: „megastolz“.

Meine Güte, was für ein Jubel als am Ende der Wahl zur Deutschen Weinkönigin verlesen wird, was für viele Fans aus Familie und Freundeskreis schon seit Jahren klar gewesen ist: Charlotte Weihl wird Deutsche Weinkönigin. Dieses Amt sei ihr Kindheitstraum gewesen, erzählen diejenigen, die sie lang kennen – und dieser Traum ist für die 25-Jährige aus Gönnheim im Kreis Bad Dürkheim am 27. September 2024 in Erfüllung gegangen. Keine Frage: Die fünf jungen Frauen, die am Freitagabend bei der Wahl auf der Bühne stehen, hätten alle die Krone der „Deutschen“ verdient gehabt – es sind Fachfrauen im besten Sinne des Wortes. Charlottes Vater, Thomas Weihl (58), bringt es an diesem Abend voller Emotionen gut auf den Punkt: „Es sind alles ganz tolle Kandidatinnen.“

Frauen, die im Leben stehen, Frauen, die wissen, wie hart die Arbeit im Wingert ist und die es schätzen, dass so viele Unterstützerinnen und Unterstützer aus ganz Rheinland-Pfalz angereist sind, um die Kandidatinnen Julia Lambrich vom Mittelrhein, Marie-Sophie Schwarz von der Mosel, Katharina Gräff von der Nahe, Annalena Baum aus Rheinhessen und Charlotte Weihl aus der Pfalz anzufeuern. „Es ist beeindruckend wie viele Winzerinnen und Winzer gekommen sind, um uns zu unterstützen“, sagt Charlotte bei der Wahl. Und das, obwohl gerade Lesezeit ist.

„Charlotte ist ein Sonnenschein“

Die junge Pfälzerin und FCK-Anhängerin macht ihre Sache auf der Bühne gut – und Charlottes Mutter Ursula Scheu (57) ist angetan davon, „wie sie mit so jungen Jahren so selbstsicher auf der Bühne steht“. Charlotte, so sagt die Mutter, sei eine „tolle, moderne, junge Frau“, mehr noch: „Sie ist ein Sonnenschein. Sie kann die Leute mitnehmen. Sie strahlt viel aus.“ Und so ist nicht nur die Mama „mega-stolz“, sondern auch die übrigen Unterstützer, die an diesem Abend mit dem Fan-Bus aus Gönnheim gekommen sind, um Charlotte mit Verve zuzujubeln, sind es.

Lautstarker Jubel: Der Pfälzer Fanblock auf Rang 1 des Saalbaus.
Lautstarker Jubel: Der Pfälzer Fanblock auf Rang 1 des Saalbaus.

Dass Charlotte einmal oben auf der Bühne stehen und dann auch noch Deutsche Weinkönigin werden würde – das habe sie sich schon immer gut vorstellen können, sagt Julia Scheu, die aus Frankfurt am Main angereist ist, um ihre Cousine vom „Pfälzer Block“ im ersten Rang des Saalbaus aus zu unterstützen: „Das war ihr Kindheitswunsch ... und jetzt steht sie da mit der Krone.“

„Es war ein Kindheitstraum von Charlotte“

Ja, da steht die 76. Deutsche Weinkönigin nun, wird umarmt und geküsst – und unter den vielen Menschen, die der neuen Hoheit gratulieren, sind auch Katja Simon von der Hessischen Bergstraße und Leoni König von der Mosel. Die beiden 24-Jährigen kennen „Charly“ vom Studium an der Hochschule Geisenheim und sind „saustolz“. Sie hätten Charlottes Weg von der Pfälzischen Weinkönigin (die sie nun noch eine Woche lang ist) zur Deutschen Weinkönigin von Anfang an mitbekommen und begleitet. Jetzt ist die Freude natürlich umso größer, dass die 70-köpfige Jury und die Zuschauer des SWR die Studentin der Internationalen Weinwirtschaft zur Siegerin gewählt haben. Denn auch Leoni weiß: „Es war ein Kindheitstraum von ihr.“ Und Träume gehen dann offenbar doch manchmal in Erfüllung.

Die neue Deutsche Weinhoheit selbst ist überwältigt: „Das ist unbeschreiblich und nicht in Worte zu fassen“, sagt Charlotte Weihl. Sie freue sich unglaublich auf ein tolles Amtsjahr mit ihren beiden Prinzessinnen Julia Lambrich und Katharina Gräff. Das Versprechen der neuen Königin: „Wir geben alles.“ Und das wird nach diesem Abend keiner bezweifeln.

 Zwei Prinzessinnen, eine Königin (von links): Katharina Gräff (Nahe), Charlotte Weihl (Pfalz) und Julia Lambrich (Mittelrhein).
Zwei Prinzessinnen, eine Königin (von links): Katharina Gräff (Nahe), Charlotte Weihl (Pfalz) und Julia Lambrich (Mittelrhein).
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