Pfälzerwald 36 Burgen in der Pfalz im Überblick: Ausflugstipp und Burgen-Wissen

Aussichtsfelsen Blick auf Wolfsburg
Wolfsburg, romantisch: Vom mutmaßlichen Frontturm der Burg ist nur der Felsenkern geblieben. Die Aussicht ist trotzdem toll.

In der Pfalz gibt es zahlreiche Burgen und Burgruinen zu entdecken - jede mit ihrer eigenen Geschichte. Infos zu Wandertipps, Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Kennen Sie alle Burgen in der Pfalz? Von den gut erhaltenen bis zu den zerfallenen, von denen nur noch Ruinen stehen: Sie alle bieten einen einzigartigen Blick in die Vergangenheit. Nicht umsonst sind schon Kinder von den Geschichten rund um Ritter und Helden fasziniert. Und auch die meisten Erwachsenen können den Sagen und auch sehr realen Ereignissen wie Entführungen, Kämpfen und Belagerungen etwas abgewinnen. Wer sich auf Burgentour durch die Pfalz oder die umliegenden Gebiete begeben oder seine nächste Wanderung mit einem spannenden Ziel oder Zwischenstopp aufwerten möchte, kann sich von dieser Auswahl an Pfälzer Burgen inspirieren lassen:

An dieser Stelle finden Sie Kartenmaterial von Google Maps.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ramburg

Die Pfalz hat ein paar gewaltige Burgen zu bieten und einige, die markant über den Dörfern stehen. Zu ersteren gehört die Ramburg nicht, denn was heute von ihr übrig ist, hat eine recht kleine Fläche von 30 mal 20 Metern. Beeindruckend ist sie dennoch, weil der (in moderner Zeit baulich verstärkte) Überrest ihrer Schildmauer 18 Meter über Grund in die Gegend ragt. Dieser und die fünf Säulen, die vom Wohnbau übrig sind, verleihen der Ruine ihr charakteristisches Aussehen, das ein bisschen an den „Herrn der Ringe“ erinnert. Zum ausführlichen Artikel über die Ramburg

  • Erbaut: 12. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Kann nur erwandert werden, von Ramberg aus kann dem Drei-Burgen-Weg gefolgt werden, bis zur Burg sind es zu Fuß etwa 1,5 Kilometer

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burg Breitenstein

Bei Burg Breitenstein handelt es sich um eine Doppelburg: Ober- und Niederbreitenstein . Aber wurde die untere wirklich erbaut, um die obere Burg zu belagern, wie es in einigen Beschreibungen zu lesen ist? Oder lässt sich die Nähe der beiden Burgen, die trotzdem nicht so richtig zueinander gehören scheinen auch anders erklären? Zum ausführlichen Artikel über Burg Breitenstein

  • Erbaut: spätestens 1250
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Unterhalb der Ruine gibt es an der L 499 einen Wanderparkplatz, von dort sind es 10 Minuten Fußweg. Der Drei-Burgen-Rundweg (7,3 km) verbindet Breitenstein mit Erfenstein und Spangenberg.
Burg Breitenstein im Elmsteiner Tal
Nieder-Breitenstein: Hier ist die Oberburg nicht zugänglich. Hinter der Schildmauer (li.) sind noch Reste eines Wohnbaus erhalten.

Rietburg

Die Rietburg ist die zweithöchstgelegene Burgruine der Pfalz – und die einzige, die man bequem per Sessellift erreichen kann. Außerdem war sie Schauplatz eines Kriminalfalls: Hermann von Rietberg verschleppt Königin Elisabeth und den Grafen Adolf von Waldeck auf die Rietburg. Warum der Pfälzer Ritter das getan hatt, ist bis heute umstritten. Zum ausführlichen Artikel über die Rietburg

  • Erbaut: 12. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Zu Fuß oder mit der Rietburgbahn (ab 7.3.)

Hambacher Schloss

Woran denken wir beim Hambacher Schloss? An die Anfänge der Demokratie-Bewegung. Das ist, in gewisser Weise, absurd. Denn vor 1832 war das Hambacher Schloss 700 Jahre lang das genaue Gegenteil eines Freiheit-und-Einheit-Denkmals: Als Kästenburg des Hochstifts Speyer war es ein Bollwerk geistlicher Fürsten und damit eine Manifestation der reichlich undemokratischen Ständegesellschaft im Alten Reich. Zum ausführlichen Artikel über das Hambacher Schloss

  • Erbaut: um 1100
  • Eintritt und Öffnungszeiten: März bis Oktober 9.30 bis 18 Uhr, November bis Februar 11 bis 17 Uhr; Erwachsene 6,50 Euro, Kinder unter sechs Jahren frei, Familien und Gruppenkarten möglich
  • Anfahrt: Parkmöglichkeiten an der Auf- und Abfahrt zum Schloss (kosetnpflichtig)
Ostfassade des Saalbaus: Nur das linke Erkerfenster ist authentisch, das rechte wurde beim Ausbau 1845/46 hinzugefügt, aus Gründ
Ostfassade des Saalbaus: Nur das linke Erkerfenster ist authentisch, das rechte wurde beim Ausbau 1845/46 hinzugefügt, aus Gründen der Symmetrie.

Burgruine Wilenstein

Oberhalb der Karlstalschlucht thront Burg Wilenstein. Sie weist eine architektonische Besonderheit auf: Um die Mitte des 14. Jahrhunderts wurde sie bewusst als Doppelburg wiederaufgebaut. In den vorderen Teil zog im 20. Jahrhundert ein Schullandheim ein, um den hinteren rankt sich eine romantische Sage. Zum ausführlichen Artikel über Burg Wilenstein

  • Erbaut: 12. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Im Vorderen Teil ist ein Schulandheim untergebracht, der hintere Teil ist frei zugänglich
  • Anfahrt: Wegweiser ab dem Gasthaus Klugsche Mühle folgen, kleiner Parkplatz an der Burg; Der Spazierwanderweg (5 km) und der Rundwanderweg (10 km) Karlstalschlucht führen an der Burg vorbei.
Burg Wilenstein bei Trippstadt
Burg Wilenstein heute: Blick vom Halsgraben auf die Schildmauer mit gotischem Fenster und Walter-Cappel-Haus.

Madenburg

Die bewirtschaftete Ruine der Madenburg ist bei Ausflüglern und Wanderern beliebt, der Biergarten der Burgschänke ein Hotspot für alle, die Schorle, Saumagen und Flammkuchen vor einem fantastischen Weinstraßen- und Rheinebene-Panorama konsumieren wollen. Dazu gibt’s, im Bereich der nördlichen Oberburg, markant dekorierte Reste aus der Zeit der Renaissance. Aber was wissen wir eigentlich über die frühe, hochmittelalterliche Geschichte der Burg, die mit einer Länge von 180 Metern zu den größten der Pfalz gehört? Die Forschung dazu wirft mehr Fragen auf, als dass sie befriedigende Antworten liefern würde. Das beginnt schon mit dem Namen der Burg und ihrer Gründungszeit. Zum ausführlichen Artikel über die Madenburg

  • Erbaut: zwischen 1150 und 1230
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Montag und Dienstag Ruhetag, Mai bis Oktober 11.30 - 19 Uhr, November bis April 11.30 - 17 Uhr
  • Anfahrt: Parkplatz an der Burg
Die Retse der Madenburg mit grünen Wiesen und blauem Himmel
Reste aus der Zeit, als die Madenburg ein Renaissance-Schloss der Speyerer Bischöfe war: Die beiden Treppentürme gehörten zum Eberhardsbau und tragen die Jahreszahlen 1593 und 1594.

Burg Gräfenstein

Sie gilt als „Juwel der Stauferzeit“ und ist eine der beeindruckendsten, besterhaltenen Burgen der Pfalz. Auf Burgruine Gräfenstein, auch Merzalber Schloss genannt, lässt sich zudem der einzige siebeneckige Bergfried Deutschlands entdecken.

Zum ausführlichen Artikel über Burg Gräfenstein

  • Erstmals erwähnt: 1237
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Waldparkplatz unterhalb der Burg oder an der Gräfensteinhütte
Ausblick vom Bergfried der Burg Gräfenstein über den Pfälzerwald.
Ausblick vom Bergfried der Burg Gräfenstein über den Pfälzerwald.

Hardenburg

Über dem Isenachtal bei Dürkheim thront weithin sichtbar die Hardenburg. Die Lage an einer wichtigen Handels- und Reiseroute ist gut gewählt. Noch heute zeugt die ausgedehnte Ruine von Macht und Einfluss ihrer einstigen Besitzer. Auf eine 800-jährige, wechselvolle Geschichte blickt die Hardenburg zurück. Ihr Gesicht hat sie in dieser Zeit völlig verändert. Zum ausführlichen Artikel über die Hardenburg

  • Erbaut: 13. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Erwachsene 4,50 Euro, Kinder 3,50 Euro, Familien- und Gruppenkarten möglich; Februar bis 14. März und November Sa, So und Feiertage 10 bis 17 Uhr, 15. März bis 31. Oktober Do – So und Feiertage 10 bis 18 Uhr
  • Anfahrt: Ab Bahnhof Bad Dürkheim Busverbindung der Linie SWD 485 bis zur Haltestelle Hardenburg-Waldschlössel; Mit dem Auto von Bad Dürkheim über die B 37 Richtung Kaiserslautern nach dem Ortsausgang links zur Hardenburg abbiegen

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burgruine Hohenfels

Ihre Mauern sind eingesunken, ihre Wächter seit Jahrhunderten Asche und Staub. Dennoch erscheint Burg Hohenfels ziemlich hermetisch. Das beginnt mit der Suche nach dem Eingang. Eine etwas abenteuerliche Entdeckungstour. Zum ausführlichen Artikel über Burg Hohenfels

  • Erstmals erwähnt: 1291
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Von Obersteinbach über die D53, dann über die D853. In Dambach nach der Kirche links abbiegen in die Rue du Lion. Vom Parkplatz am Ende der Straße 1 Kilometer Fußweg
Wasserversorgung: Zisterne Burg Hohenfels
Wasserversorgung: Zisterne in der südlichen Flanke der Felsenbarre.

Burg Frankenstein

Wer mit dem Zug in der Pfalz unterwegs ist, ist bestimmt schon mal auf die Burg Frankenstein zu gefahren – oder besser: unter ihr hindurch. Ein Eisenbahntunnel liegt nämlich genau unter dem Hügel, auf dem die Burgruine steht. Architektonisch bilden die gotischen Wohnbauten im Bereich der Unterburg und der auch an anderen Stellen erkennbare Übergang von der späten Romantik zur Gotik eine Besonderheit in der pfälzischen Burgenlandschaft. Besonders gut erhalten sind der Saal- und der Kapellenbau. Die Reste des Burgturms können nach Erklimmen des Bergs bei der Oberburg entdeckt werden. Zum ausführliche Artikel über die Burg Frankenstein

  • Erbaut: um 1150
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Über die B37 oder B39, Parken im Ort, von dort sind es zu Fuß etwa 15 Minuten bis zur Burg; Bahnhof Frankenstein, ab hier dem Wegzeichen „grün-blauer Balken“ hinter Gleis 2 zur Burg folgen
Mauern der Burg Frankenstein vor blauem Himmel
Die Burg Frankenstein im gleichnamigen Pfälzer Ort.

Burg Lindelbrunn

Es ist das Frühjahr 1525. In Süddeutschland tobt der Bauernkrieg. Die geknechtete Landbevölkerung wehrt sich: Sie plündern Klöster, zerstören Burgen, besetzen Städte. Am 30. April wird auch Burg Lindelbrunn erobert und verwüstet, vom sogenannten „Kolbenhaufen“. Danach wird Lindelbrunn, im Gegensatz zu etlichen anderen Pfälzer Burgen, die anno 1525 dasselbe Schicksal ereilte, nicht wieder aufgebaut. Die ehemalige Reichsburg bleibt Ruine. Was davon 500 Jahre später übrig ist, beeindruckt noch immer. Zum Ausführlichen Artikel über Burg Lindelbrunn

  • Erstmals erwähnt: 1268
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Wanderparkplatz unterhalb der Burg, 10-minütiger, straff ansteigender Fußweg

Wachtenburg

Schon von weitem sieht man den Bergfried aufragen – und aufklaffen: Dem Turm, der trotzdem begehbar ist, fehlt die östliche Hälfte. Diese kuriose Aufstiegsmöglichkeit und die Burgschänke machen die Ruine an der Weinstraße zum beliebten Ausflugsziel. Doch was wissen wir eigentlich über die Geschichte der Wachtenburg? Was führte zu ihrer Zerstörung? Und wer tranchierte den Turm? Wer über die Geschichte der Burg forscht, landet schnell bei den Pfalzgrafen und zwei verfeindeten Vettern aus dem Hause Wittelsbach. Zum ausführlichen Artikel über die Wachtenburg

  • Erbaut: um 1100
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Parkplatz in der Waldstraße 99, aus dem Ort führt ein Fußweg zwischen der Schlossgasse 12 und 13 hinauf zur Burg

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burgruine Schöneck

Typologisch gehört Schöneck zu den Felsenburgen des Wasgaus. Weil die Feste, die zwischen Obersteinbach und Dambach zu finden ist, ab dem späten 15. Jahrhundert und bis ins 17. Jahrhundert hinein schubweise um- und ausgebaut wurde, repräsentiert Schöneck aber auch exemplarisch die Burg am Übergang vom Spätmittelalter zur frühen Neuzeit, darin vergleichbar mit der Hardenburg, der Hohenburg, Neuscharfeneck oder Neudahn. Eng verbunden war diese Bauentwicklung ab 1517 mit einem Rittergeschlecht, dessen Name in die Pfälzer Wurstmarkt-Stadt weist. Zum ausführlichen Artikel über Burg Schöneck

  • Erbaut: 1250
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: D53 von Obersteinbach nach Wineckerthal, Windstein und Dambach. Vom Parkplatz an der Landstraße 20 Minuten Fußweg zur Burg
Burgruine im Felsen blauer Himmel
Das Alte thront oben. Zumindest auf Schöneck: die Ruinen des um 1250 errichteten Wohnbaus auf dem nördlichen Oberburgfelsen.

Burg Trifels

Die wohl bekannteste Burg in der Pfalz: Die Burg Trifels oberhalb von Annweiler. Beliebt auch wegen ihrer teils bedeutenden Rolle in der Geschichte: Vom Aufbewahrungsort der Reichsinsignien zwischen 1125 und 1298, über die Nutzung als Gefängnis für den englischen König Richard Löwenherz 1193 bis zur Zerstörung und Aufgabe der Burg 1602 wegen eines verheerenden Blitzschlags. Die mittelalterliche Burg ist aber auch ein Mahnmal der jüngeren deutschen Geschichte; so wurde die Burg von den Nationalsozialisten zwischen 1937 bis 1945 umgebaut, um sie als ideologisch verklärte „nationale Weihestätte“ zu missbrauchen. Der Palas der Burg ist einer dieser nationalsozialistischen Neubauten. Zum ausführlichen Artikel über die Burg Trifels

  • Erstmals erwähnt: 1099
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Erwachsene 4,50 Euro, Kinder 2,50 Euro, Ermäßigte 3,50 Euro, Familien- und Gruppenkarten möglich; Februar bis 14. März und November: Sa, So, Feiertage 10 bis 17 Uhr, 15. März bis Oktober: Di bis So und Feiertage 10 bis 18 Uhr, Dezember und Januar geschlossen
  • Anfahrt: Von der A65 kommenden, Abfahrt Landau Nord, B10 bis Annweiler West, Parplätze am Fuß des Burgbergs, vom Parkplatz wie von der Haltestelle Trifels etwa 20 Minuten Fußweg bis zur Burg
Die Burg Trifels oberhalb von Annweiler.
Die Burg Trifels oberhalb von Annweiler.

Burg Scharfenberg und Burg Anebos

Trifels, Anebos, Münz: Jeder Pfälzer kann die Burgentrias bei Annweiler aufzählen. Aber während man beim Trifels sofort an Richard Löwenherz und die Reichsinsignien denkt, hat man die Geschichte der Münz, die eigentlich Scharfenberg heißt, nicht unbedingt parat. Dabei hat die Burg sogar einen Königsmacher hervorgebracht. Dreieinhalb Jahre lang wurde Ruine Scharfenberg für 2,5 Millionen Euro saniert. In dieser Zeit konnte man lediglich durch Absperrgitter auf die Mittelalter-Baustelle äugen. Doch seit 18. Oktober 2024 ist die im Volksmund „Münz“ genannte Burg wieder zugänglich. Zum ausführlichen Artikel über die Burgen Scharfenberg und Anebos.

  • Erbaut: vor 1154
  • Eintritt und Öffningszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Nnur zu Fuß erreichbar. Ausgangspunkte: Wanderparkplatz Windhof oder Ahlmühle an der Straße, die zum Trifels führt.

Burgruine Blumenstein

Liebte, wer hier wohnte, die Abgeschiedenheit? Heute thront Burgruine Blumenstein versteckt in der Waldeinsamkeit zwischen den Dörfern Schönau, Petersbächel und dem bereits im Elsass liegenden, nur 25 Gehminuten entfernten Weiler Wengelsbach. Auch im Mittelalter, so darf man vermuten, steppte der Bär hier allenfalls buchstäblich – und nicht im übertragenen Sinne. Wer aber baute an solch randständiger Stelle eine Burg? Und warum? Von ihrer Geschichte weiß man wenig. Bauhistorisch ist die kleine Wasgau-Felsenburg trotzdem spannend. Eine grausig-schöne Sage gibt’s gratis dazu. Zum ausführlichen Artikel über Burg Blumenstein

  • Erstmals erwähnt: 1332
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Vom kleinen Wanderparkplatz an der K43 zwischen Schönau und Gebüg sind es 1,2 km zur Burg (Dachs-Weg folgen)
Bergfried der Ruine Scharfenberg
Imposanter als zuvor: Burgruine Scharfenberg nach der Sanierung. Hier die nördliche Front mit Bergfried, Wohnbaurest und Graben.

Wolfsburg

1256 tritt sie aus dem Dunkel der Geschichte: Damals soll Pfalzgraf Ludwig II., genannt der Strenge, auf „Wolffsperg“ Schmiergelder kassiert haben, damit er als Kurfürst bei der deutschen Königswahl anno 1257 für Richard von Cornwall stimmte. Dem bauhistorischen Befund zufolge dürfte die Wolfsburg auch nicht viel früher entstanden sein. Vermutlich wurde sie um 1250 oder kurz davor errichtet, auf den Resten einer Fliehburg des 9. und 10. Jahrhunderts. Ihre Lage ist strategisch bedeutsam: Sie thront über einer der wichtigsten Verkehrsadern, die lange vor der A6 die Rheinebene mit Kaiserslautern verbanden. Zum ausführlichen Artikel über die Wolfsburg

  • Erbaut: 1250
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Die Burg kann nicht direkt angefahren werden. Parkplätze gibt es in der Wolfsburgstraße von dort sind es etwa 1,6 Kilometer zur Burg. Alternativ bieten sich die Wanderparkplätze Im Meisental und an der Waldschenke Ludwigsbrunnen in Neustadt-Haard als Startpunkte an, von dort sind es über den Pfälzer Weinsteig etwa 2,5 bis 3 Kilometer.

Burg Neukastel

Neukastel bei Leinsweiler ist das klassische Beispiel für eine Ruine, deren Erhaltungsgrad in krassem Widerspruch steht zur Menge an historischer Überlieferung. Und zu dem, was Burgenforschern zufolge hier oben, hoch über Leinsweiler, einmal gestanden haben soll. Burg Guttenberg, die Wegelnburg, die Falkenburg bei Wilgartswiesen und Löwenstein gleich hinter der Grenze zum Elsass sind ähnlich gelagerte Fälle. Auch dort haben Menschen und Zeiten ziemlich radikal Tabula rasa gemacht. Warum sich also überhaupt aufhalten mit einer Burg, die in der einschlägigen Literatur als „weitgehend abgegangen“ klassifiziert ist? Vor allem weil es spannend ist die Reste zu sichten und sich vorzustellen, wie es hier einmal ausgesehen haben mag - und um diese mit den Bildern der Burg in ihrer Blühtezeit aus dem ausführlichen Artikel über Neukastel zu vergleichen.

  • Erstmals erwähnt: 1123
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Parkplatz am Slevogthof unterhalb der Burg, 500 Meter Fußweg zur Burg
Eingang zur Burgruine Neukastel bei Leinsweiler
Felsklotz mit Keller: Burgruine Neukastel.

Burgruine Guttenberg

Viel ist nicht mehr da. Ein Tor. Reste der Ringmauer. Einsame Bergfriedfragmente auf dem Oberburgfelsen. Und in der Felsflanke darunter zwei lange Reihen aus Balkenlöchern. Das war’s auch schon, im Großen und Ganzen, an architektonischen Relikten. Dazwischen wuchert, ungestört ruinenromantisch, die Natur. Dabei war Burg Guttenberg, die in fast allen mittelalterlichen Urkunden „Gutenburg“ heißt, vor 600 Jahren eine recht ansehnliche Immobilie. Zum ausführlichen Artikel über Burg Guttenberg

  • Erstmals erwähnt: 1246
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Vom Wanderparkplatz Drei Eichen bei Böllenborn etwa 30 Minuten Fußweg

Burgruine Neidenfels

Auf Zeichnungen sieht man eine Anlage, deren Wohnbebauung sich auf die Nordseite oberhalb des Halsgrabens und die Ostflanke eines in die Burg integrierten Felsenriffs konzentrierte. Im Süden und Westen bewehrte ein Zwinger mit runden Ecktürmchen die Kernburg – ein fortifikatorisches Konzept, das im 14. und 15. Jahrhundert groß in Mode war.Übrig ist von all dem auch nicht mehr so viel. Schuld an diesem mageren Zustand sind nicht nur die Kriege des 17. Jahrhunderts und der berühmte Zahn der Zeit, sondern auch die ehrgeizigen Weinbaupläne eines kurpfälzischen Forstmeisters. Zum ausführlichen Artikel über Burg Neidenfels

  • Erstmals erwähnt: 1338
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Über einen Treppenweg zu erreichen, der in der Mitte des Schlossbergwegs beginnt; ein Wanderweg zur Burg startet am Ende der Vordertalstraße
Aussichtspunkt der Burgruine Guttenberg mit Sicherheits-Gitter
Der heutige Aussichtspunkt der Burgruine Guttenberg soll mal einen massiven Wachtum getragen haben.

Burgruine Lichtenstein

Ein Stück Buckelquadermauerwerk mit fein gearbeiteter Kante, das, an höchster Stelle noch 22 Steinlagen messend, einen Felsklotz verschalt, ist das Ansehnlichste, was von Burg Lichtenstein übrig ist. Dass hier archäologisch noch manches im Dunkeln liegt, macht Burg Lichtenstein, so spärlich ihre Reste auf den ersten Blick erscheinen mögen, interessant. Zumal sie historisch mit einem gewissen Knalleffekt aufwarten kann. Zerstört wurde die Burg der ab 1219 urkundlich nachweisbaren Herren von Lichtenstein nämlich bereits 1281 und damit verdammt früh. Ursächlich dafür war ein Konflikt innerhalb der Dienstadelsfamilie. Zum ausführlichen Artikel über Burg Lichtenstein

  • Erbaut: um 1200
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Ruine Lichtenstein liegt auf dem Berg westlich der Ortschaft, ein Zuweg zweigt in der Hintertalstraße zwischen Wohnhäusern ab

Burg Berwartstein

Der Berwartstein ist in seinen Grundmauern mindestens 871 Jahre alt. 1152 wurde das Gemäuer erstmals in einer Urkunde erwähnt. Große Teile der Burg sind nicht als Mauern errichtet, sondern in den Felsen gehauen worden, was an den Wänden im Inneren deutlich zu sehen ist. Wer in der Geschichte der Pfalz einigermaßen sattelfest ist, denkt beim Berwartstein sofort an den Ritter Hans von Trotha oder „Hans Trapp“, wie er in der Pfalz und im Elsass genannt wird. Er war schon als junger Mann Marschall des Kurfürsten der Pfalz geworden. Der gab ihm den Berwartstein und die etwas weiter westlich gelegene Burg Grafendahn zum Lehen. In den Ländereien rundum soll der Ritter fortan Angst und Schrecken verbreitet haben. Zum ausführlichen Artikel über die Burg Berwartstein

  • Erstmals erwähnt: 1152
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Erwachsene 7 Euro, Kinder (3 bis 15 Jahre) 5 Euro, Führung im Preis enthalten; März bis Oktober täglich, November bis März an den Wochenenden geöffnet
  • Anfahrt: Von der B 427 auf die Straße zum Parkplatz an der Burg abbiegen

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moschellandsburg

Sie war Verwaltungssitz und Wirtschaftshof, im Burgberg wurde nach Silber und Quecksilber geschürft: Die Moschellandsburg ganz im Norden der Pfalz war einst stattlich. Heute stehen noch vereinzelte Teile, die von der Natur zurückerobert werden. Zum ausführlichen Artikel über die Moschellandsburg

  • Erstmals erwähnt: 1255
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Der Straße hinter dem Burg-Hotel folgend, gibt es einen Parkplatz zin Burgnähe
Die Reste der Kernburg der Moschellandsburg.
Die Reste der Kernburg der Moschellandsburg.

Burg Neuleiningen

Burg Neuleiningen ist anders als alle anderen Burgen der Pfalz. Sie hat keinen Bergfried, keine Schildmauer, sie klammert sich an kein Felsenriff, dem sich ihre Architektur hätte beugen müssen. Stattdessen herrscht Geometrie. Neuleiningens Grundriss entspricht, trotz dezenter Unregelmäßigkeiten, einem Viereck. Doch wie kamen die Grafen auf die Idee, so zu bauen? Kann ein Minnelied die Antwort geben? Zum ausführlichen Artikel über Burg Neuleiningen

  • Erbaut: 1237 bis 1242
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich, kleines Museum im Burgturm: April bis Oktober jeden 2. und 4. Sonntag im Monat, 14-17 Uhr
  • Anfahrt: Parkplatz Berghohl in der Tiefenthaler Straße, der Leininger Burgenweg verbindet Neuleiningen, Altleiningen und Battenberg.

Dahner Burgengruppe

Wenn es darum geht, sich das Klischee vom finsteren Mittelalter mit Kerker, Folter und Raubrittertum bestätigen zu lassen, sind die Dahner Burgen eine gute Adresse: Altdahn, Grafendahn, Tanstein, Neudahn. Vier Häuser für eine Großfamilie. Die meisten Herren „vom Tann“ verhielten sich ritterlich. Aber es gab eben auch ein paar schwarze Schafe. Zum ausführlichen Artikel über die Dahner Burgengruppe

  • Erbaut: 12. und 13. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Eintritt frei; Februar, März, November täglich von 9 – 16 Uhr, April bis Oktober täglich von 8 – 22 Uhr
  • Anfahrt: Busverbindung der Linie 856 von Pirmasens Hbf nach Dahn Stadtmitte, Fußweg zur Burg 60 Minuten, Parkplatz unterhalb der Burg, Fußweg 10 Minuten

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burg Montfort

Der Name klingt französisch, dem Erscheinungsbild nach könnte sie eher in England oder Schottland stehen. Trügerisch sind beide Assoziationen. Denn die Ruinen der Burg Montfort erheben sich weder in Frankreich noch in Großbritannien, sondern dort, wo jenseits Obermoschels die Nordpfalz ins Naheland übergeht. Was sich aber selbst bei näherer Betrachtung bestätigt, ist, dass Montfort anders aussieht als andere Burgen unserer Region. Geprägt ist die Kernburg von turmartigen Wohnbauten – die schon fast an eine Reihenhaussiedlung erinnern. Zum ausführlichen Artikel über die Burg Montfort

  • Erstmals erwähnt: 1226
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Von der B 48 hinter Alsenz links auf die B 420 Richtung Niedermoschel abbiegen, in Obermoschel rechts Richtung Hallgarten abbiegen, von der L 378 Richtung Oberhofen an der Nahe links zum Montforthof unterhalb der Burg abbiegen, vom dortigen Parkplatz etwa 5 bis 10 Minuten Fußweg zur Burg
Burgruine Montfort bei Hallgarten aus der Ferne mit Kühen im Vordergrund
Die Burgruine Montfort bei Hallgarten.

Burg Alt- und Neuwindstein (Elsass)

Burg Windstein im Elsass ist eine Doppelburg oder noch etwas genauer eine Vierfach-Burg. So besteht schon Alt-Windstein aus zwei Burgen und auch bei Neu-Windstein könnte man noch mal einen Vorbau als Mittel-Burg gesondert betrachten. Besonders spannend an den heutigen Ruinen sind die sogenannten „Sappen“ – das sind in die Felsen unter der Burg gehauene Stollen, die 1332 von Angreifern in den Felsen unterhalb der Burg gehauen wurden, um sie bei der Belagerung wortwörtlich zu untergraben. Diese Belagerungsminen unter Alt-Windstein sind auch heute noch zu sehen. Zum ausführlichen Artikel über Alt- und Neuwindstein

  • Erstmals erwähnt: 1205
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Burg Windstein liegt im gleichnamigen Ort zwischen Obersteinbach und Niederbronn-les-Bains, gut erreichbar ab Wissembourg über die D3 bis Obersteinbach, links abbiegen auf D53 Richtung Dambach und Jaegerthal. Parkplatz im Ort, etwa 10 Minuten Fußweg bis zu Alt-Windstein
Frau läuft durch Felsgänge von Burg Windstein
Burg Windstein im Elsass ist eine klassische Felsenburg.

Burg Landeck

Eine massive Schildmauer aus sorgfältig gearbeiteten Buckelquadern, dahinter, aus dem gleichen Mauerwerk, der viereckige, 23 Meter hohe Bergfried, das Ganze durch einen Halsgraben zusätzlich geschützt: Von Gräfenstein und Hohenecken mal abgesehen veranschaulicht keine andere Ruine in der Pfalz den staufischen „Masterplan“ einer Burg so gut wie Landeck. Zum ausführlichen Artikel über Burg Landeck

  • Erbaut: 12. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: täglich ab 11 Uhr, 15. März bis Oktober bis 22 Uhr, November bis 14. März bis 18 Uhr
  • Anfahrt: Von der Straße zur Burg etwa 20 Minuten Fußweg

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burgruine Drachenfels

Galante Reiter in Rüstung? Wir haben ein ziemlich falsches Bild vom Rittertum. Das lehrt die Geschichte der Burg Drachenfels: 250 Jahre Fehden, Ächtung, Belagerung. Und der namengebende Drache? Einer Sage zufolge soll er einst für die Lücke zwischen Ost- und Westfelsen gesorgt haben. Dort kann man ihn tatsächlich heute noch finden! Zum ausführlichen Artikel über die Burg Drachenfels

  • Erbaut: etwa 13. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Parken an der Drachenfelshütte
Burgruine Drachenfels im Licht der untergehenden Sonne
Die Burgruine Drachenfels thront im Pfälzerwald bei Busenberg.

Burg Lichtenberg

Die gesamte Anlage der Burg Lichtenberg misst der Länge nach 425 Meter und ist damit eine der längsten Burgen Deutschlands und auf jeden Fall die größte Burg der Pfalz. Dabei dürfte sie gar nicht mehr stehen: Die Burg wurde nämlich ohne Baugenehmigung errichtet. Deshalb sollte sie eigentlich wieder abgerissen werden – was aber nie passierte. Heute können Besucher auf der Burg nicht nur einen Blick in die mittelalterliche Vergangenheit werfen, sondern auch bis zu 300 Millionen Jahren zurück. In der weitläufigen Anlage gibt es mit dem Geoskop ein Museum, das die Pfalz als Urwelt zeigt. Zum ausführlichen Artikel über Burg Lichtenberg

  • Erstmals erwähnt: 1214
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Eigener Parkplatz und Bushaltestelle, der „Burgenbus“ Linie 297 fährt von Montag bis Frietag jede Stunde und am Wochenende alle zwei Stunden zwischen Kusel Bahnhof und der Haltestelle Thallichtenberg, Burg Lichtenberg

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burg Meistersel

Lange Zeit lag Burgruine Meistersel im Dornröschenschlaf, war überwuchert, drohte, gänzlich zu verfallen. Doch vor ein paar Jahren übernahm das Land die Ruine und ließ sie durch die Landesarchäologie untersuchen und restaurieren. Auf den daraus resultierenden Erkenntnissen basiert eine computergrafische Rekonstruktion, die anschaulich macht, wie Meistersel um 1450 aussah. Demnach erhob sich in der Mitte des Oberburgfelsens ein branchenüblicher Bergfried. Diesem schloss sich südlich ein Palas an. Auf dem nördlichen Teil des Oberburgfelsens stand ein weiteres Wohngebäude, das sich an einen zweiten turmartigen Bau anlehnte. Dessen dreieckig zugespitzte Nordkante ragt noch heute wie ein steinerner Bug über dem Halsgraben auf, der bei den Sanierungsarbeiten wieder freigelegt wurde. Zum ausführlichen Artikel über Burg Meistersel

  • Erstmals erwähnt: 1100
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Etwa 10 Minuten Fußweg vom Wanderparkplatz Drei Buchen an der L 506
Burgruine Meistersel von oben
Was übrig ist: Typologisch ist Meistersel eine Felsenburg. Gegen Ende 2020 wurden die aufwendigen Restaurierungsmaßnahmen abgeschlossen.

Burgruine Schlosseck

Schlosseck ist ein Rätsel. Weder weiß man, wie die Burg ursprünglich hieß, noch wer sie erbaute. Und mithin auch nicht, warum sie ein so luxuriös schönes Burgtor hat. Dieses aber ist das Erste, was einem ins Auge sticht, wenn man sich der Ruine von Norden nähert. Ein doppelter romanischer Rundbogen ruht auf Konsolen, die mit Vogelskulpturen – Adlern oder Falken – geziert sind. Ein im Halbrund verlaufender Palmettenfries betont den Versatz zwischen den beiden Bögen. Auf dem Scheitelstein prangt ein grotesker Männerkopf, dem ornamentale Ranken aus dem Mund sprießen. Es gibt, aus dieser Epoche, nichts Vergleichbares in der pfälzischen Burgenlandschaft. Zum ausführlichen Artikel über Burg Schlosseck

Kloster Limburg

Sie heißt „Limburg“ und thront über dem Isenachtal, wie es Burgen zu tun pflegen, doch tatsächlich handelt es sich bei dieser Ruine um die Überbleibsel eines Benediktinerklosters. Das Kloster Limburg, das eigentlich „Stift zum Heiligen Kreuz“ hieß, ist so alt wie der Speyerer Dom. 1025 begann der Umbau zum Kloster: Ein Umbau war es deshalb, weil es an der Stelle zuvor schon ein Bauwerk gegeben hatte, und zwar eine Burg, die „Linthburg“ genannt wurde – ganz falsch ist der Beiname „Burg“ also nicht. Zum ausführlichen Artikel über das Kloster Limburg

  • Erbaut/Umgebaut: 1025
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Parkplatz an der Ruine, Anfahrt über Schillerstraße/Luitpoldweg aus dem Ort heraus

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Burgen-Gruppe im Elmsteiner Tal

Den Grafen von Leiningen gehörte Burg Erfenstein, dem Bischof von Speyer Burg Spangenberg, der Kurpfalz Burg Elmstein den Grafen von Sponheim Burg Breitenstein. Pompöse Residenzen waren diese Burgen alle nicht, sondern kleine Machtsignale, Wachtpöstchen, die man mit niederadeligen Vasallen besetzte. Dieses System längst vergangener Politik versetzt den Ausflügler der Gegenwart in die glückliche Lage, gleich drei dieser Kleinstburgen auf einem Rundweg von nur sieben Kilometern Länge erwandern zu können – und dabei auch der Sage von der ledernen Brücke zwischen Erfenstein und Spangenberg auf den Grund zu gehen. Zum ausführlichen Artikel über die Burgen-Gruppe

  • Erbaut: etwa 13. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Erfenstein und Breitenstein sind frei zugänglich, Elmstein befindet sich in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich, Spangenberg (orientiert sich an den Öffnungszeiten der Burgschenke): Sa, So und Feiertage von 10 – 18 Uhr
  • Anfahrt: Parkplatz unterhalb Burg Spangenberg an der Hauptstraße in Erfenstein, die Burgen können über den Drei-Burgen-Weg (7 km) erwandert werden
Burg Spangenberg auf der Sandsteinklippe von unten betrachtet
Auf der Sandsteinklippe: Burgruine Spangenberg.

Burg Hohenecken

Hohenecken liegt ideal für eine Burg, und das gilt für ihre Erbauungszeit ebenso wie für ihre heutige Wirkung als touristisches Ziel. Der Fels, auf dem sie in 369 Metern Höhe errichtet wurde, fällt zu allen Seiten ab. So lässt sich eine Burg gut verteidigen. Und heute sieht sie, obwohl zur Ruine zerfallen, immer noch beeindruckend aus. Wer hinauf steigt, hat einen tollen Blick in die Umgebung; einzig der Blick nach Kaiserslautern ist verwehrt – da ist der Rücken des 386 Meter hohen Schlossbergs im Weg, auf dessen Ausläufer die Burg steht. Zum ausführlichen Artikel über Burg Hohenecken

  • Erbaut: etwa 1200
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Parkmöglichkeiten an der Burgherrenhalle im Kaiserslauterer Stadtteil Hohenecken, von dort wie auch vom Bahnhof etwa 15 Minuten Fußweg zum Schlossberg

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ruine Hohenburg (Elsass)

Mit einer Lage auf 550 Metern macht die Stammburg der Puller von Hohenburg ihrem Namen alle Ehre. Doch die Ruine kurz hinter der Grenze zum Elsass wartet nicht nur mit Fernsicht und Waldeinsamkeit auf: Mit ihr verbunden ist die tragische Skandalgeschichte eines „Ketzerritters“, der zusammen mit seinem Knecht vor den Toren Zürichs auf einem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Zum ausführlichen Artikel über Ruine Hohenburg

  • Erbaut: 13. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Man kann die Hohenburg nicht anfahren, nur erwandern. Ein Klassiker ist die Vier-Burgen-Tour, die, in Nothweiler startend, auf einer Länge von 9,5 Kilometern Wegelnburg, Hohenburg, Löwenstein und Fleckenstein miteinander verknüpft. Alternativ kann man auf Elsässer Seite bis zur Ferme Gimbelhof (Einkehrmöglichkeit) fahren, dort parken und von hier aus zwei Kilometer zur Hohenburg aufsteigen
Torförmiger Eingang der Hohenburg
Eingang in die hufeisenförmige Barbakane der Hohenburg: Höchstwahrscheinlich geht der Bau der Bastion auf Franz von Sickingen zurück.

Burgruine Beilstein

Für Kaiserslauterer ist sie ein naheliegendes Ausflugsziel, für Auswärtige schwer zu finden: Burgruine Beilstein liegt recht versteckt im Wald zwischen Kaiserslautern und Hochspeyer. Die Überreste sind spärlich. Trotzdem hat die kleine Ministerialenburg Seltenheitswert. Zum ausführlichen Artikel über Burg Beilstein

  • Erbaut: 12. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: frei zugänglich
  • Anfahrt: Burgruine Beilstein liegt im Wald zwischen Kaiserslautern und Hochspeyer, östlich des Entersweilerhofs und südlich der B 37. Von Hochspeyer kommend zweigt, noch vor dem Ruheforst Kaiserslautern, von der Bundesstraße links ein Waldweg ab. Vom kleinen Parkplatz ist der Weg zur frei zugänglichen Ruine ausgeschildert. Alternativ kann man dem gelb-weißen Balken und dem schwarzen Punkt auf weißem Balken folgen.

Burg Fleckenstein

Mitten im elsässischen Wald, unmittelbar hinter der deutsch-französischen Grenze, liegt die Burg Fleckenstein. Mächtig erhebt sich die Festung auf einem Felsen aus Sandstein. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert, doch der Sandstein, auf den die Menschen damals bauten, ist Millionen von Jahren alt. Selten kommt man diesem so nah wie hier, ließen die Baumeister des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation doch einen Teil der Anlage direkt in den Fels graben. Der Weg über die sogenannte Rätselburg, der sich besonders an Familien richtet, bietet außerdem noch mal einen besonderen Zugang zur Burg. Zum ausführlichen Artikel über Burg Fleckenstein

  • Erbaut: 12. Jahrhundert
  • Eintritt und Öffnungszeiten: Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro, Pauschale für Führungen 60 Euro; April bis Juni und September bis 25. Oktober täglich 10 bis 17.30 Uhr, Juli und August täglich 10 bis 18 Uhr, 26. Oktober bis 2. November täglich 10 bis 17 Uhr, 3. November bis 25. Dezember geschlossen, 26. Dezember bis 4. Januar täglich 12 bis 16 Uhr
  • Anfahrt: Kostenloser Waldparkplatz in der Nähe, bis Mitte Oktober gibt es samstags, sonn- und feiertags einen Pendelbus Wissembourg-Fleckenstein

Burgruine Beilstein vor blauem Himmel
Wenig übrig – und trotzdem schön: Ruine Beilstein mit dem zentralen, beilförmigen Felsklotz.

Lädt ...

6132637_1_org_Pfaelzerwald_Newsletter_-_Contentbox_16_x_9

Kennen Sie schon unseren Pfälzerwald-Newsletter?

Wo gibt es neue Wanderwege? Siedelt sich wirklich ein Wolfsrudel im Pfälzerwald an? Welche Hütten haben zur Zeit offen? Jeden Donnerstag schreiben RHEINPFALZ-Autorinnen und -Autoren aus der gesamten Pfalz über Themen rund um den Pfälzerwald. Jedes Mal mit Ausflugstipp!

An dieser Stelle finden Sie Umfragen von Opinary.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

x