Pfalz BASF: TDI-Anlage bleibt ein Pannen-Projekt

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Bis in der neuen BASF-TDI-Anlage - bildlich gesprochen - die Lichter angehen, wird es nach RHEINPFALZ-Informationen noch geraume Zeit dauern. Das Milliardenprojekt zur Herstellung der Chemikalie TDI, die zu Schaumstoffen etwa für Matratzen weiterverarbeitet wird, sollte nach ursprünglichen Plänen Ende 2014 in Betrieb gehen. Doch anhaltende technische Probleme verhindern das bisher. Der defekte Phosgen-Reaktor, ein zentrales Teil der großen Fabrik, wurde laut BASF gegen einen kleineren Ersatzapparat ausgetauscht. Die Anschlussarbeiten werden aber noch Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt soll ein neuer Reaktor bestellt werden, der aber erst im kommenden Jahr geliefert wird. Bei den Problemen könnte auch eine neue globale Strategie für den Einkauf technischer Teile eine Rolle gespielt haben. Ein leitender BASF-Ingenieur hatte in der Planungsphase der Anlage Anfang 2012 in einem Interview mit einer Fachzeitschrift gesagt, die BASF kaufe in diesem Fall Teile globaler ein als bisher. Das sei neu. Als Stichwort nannte er "best cost country sourcing". Das bedeutet Teilebeschaffung in dem Land mit den günstigsten Kosten.

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