Pfalz BASF-Aufsichtsrats-Chef Hambrecht steigt bei Firma zur Bekämpfung des Schnarchens ein

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BASF-Aufsichtsrats-Chef Jürgen Hambrecht ist als Investor und als Mitglied des Boards - das ist eine Art Kontrollgremium - bei der belgischen Medizintechnik-Firma Nyxoah eingestiegen. Das 2009 gegründete Unternehmen mit 20 Mitarbeitern bereitet die Markteinführung eines neu entwickelten Geräts gegen krankhafte Atemstillstände während des Schlafs, obstruktive Schlafapnoe, vor. Viele von dieser Krankheit betroffene Patienten sind starke Schnarcher. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mit Sitz in Mont-Saint-Guibert in der belgischen Provinz Wallonisch-Brabant bei Kapitalgebern 20 Millionen Euro eingeworben, um die Kosten für die Weiterentwicklung des medizinischen Geräts und für die Markteinführung zu finanzieren. In diesem Zusammenhang kam auch der frühere BASF-Chef (von 2003 bis 2011) und gegenwärtige Vorsitzende des Aufsichtsrats des Ludwigshafener Chemiekonzerns, Hambrecht, zu Nyxoah. Er ist dort Mitglied des fünfköpfigen Aufsichts- und Beratungsgremiums. Aus dem Beirat, der die Unternehmensleitung der Discounter-Kette Aldi Süd berät und kontrolliert, hat sich Jürgen Hambrecht bereits Mitte des vergangenen Jahres zurückgezogen. Der 70 Jahre alte frühere Manager steht seit Mai 2014 an der Spitze des BASF-Aufsichtsrats. Außerdem leitet er die Aufsichtsräte des Mannheimer Schmierstoffherstellers Fuchs Petrolub sowie des Werkzeugmaschinen- und Lasertechnik-Konzerns Trumpf mit Sitz in Ditzingen bei Stuttgart. Hambrecht ist auch Mitglied des Daimler-Aufsichtsrats sowie Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG, die die Geschäftsführung des Stuttgarter Bosch-Konzerns berät und kontrolliert.

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