Berlin Umfrage: 27 Prozent sehen Verschwörung in Corona-Krise

Verschwörungstheorien haben in Krisenzeiten immer wieder aufs Neue Hochkonjunktur.
Verschwörungstheorien haben in Krisenzeiten immer wieder aufs Neue Hochkonjunktur.

Einer Umfrage zu Verschwörungstheorien des Instituts für Demoskopie Allensbach zufolge denken 27 Prozent der Befragten, dass es bei den Maßnahmen gegen die Corona-Krise um etwas anderes gehen könnte, „als Politik und Medien sagen“. Wie die Grafik zeigt, sind vor allem die Anhänger einer Partei dieser Meinung – und die Mehrheit hält diesen Verdacht für unbegründet:

Corona-Fehlinformationen sind ein weltweites Problem – doch in den meisten Ländern scheinen sie nicht vorherrschend zu sein. Zusammenkünfte wie die sogenannten Hygiene-Demonstrationen in Deutschland sind anderswo meist weniger ausgeprägt, wie eine weitere Umfrage der Deutschen Presse-Agentur weltweit ergibt.

In Deutschland wächst derweil wegen einer Reihe von Demonstrationen gegen die Corona-Regeln die Sorge, dass Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker die derzeitige Krise für ihre Zwecke nutzen.