Randerscheinung RHEINPFALZ Plus Artikel Papst scheitert an Hotline: Bankangestellte legt einfach auf

Kein Glück beim Telefon-Banking: Papst Leo XIV.
Kein Glück beim Telefon-Banking: Papst Leo XIV.

Leo XIV. wollte bei seiner Bank Telefonnummer und Adresse ändern – doch die Mitarbeiterin bestand auf persönlichem Erscheinen. Als er sagte, er sei der Papst, wurde es absurd.

Die katholische Kirche hat 2000 Jahre überstanden, mehrere Kirchenspaltungen und die sozialen Medien. Doch nun ist ein Papst an etwas gescheitert, das auch hartgesottene Gläubige zur Verzweiflung treibt: am Kundenservice einer Bank.

Papst Leo XIV., bürgerlich Robert Prevost aus Chicago, wollte lediglich seine Telefonnummer und Adresse ändern lassen. Also griff der neue Pontifex zum Telefon und rief seine Bank im Süden Chicagos an. Sicherheitsfragen? Kein Problem. Name, Daten und vermutlich die letzten vier Stellen irgendeiner Nummer: alles korrekt beantwortet. Doch dann kam ein Satz, gegen den selbst päpstliche Unfehlbarkeit machtlos ist: Es tue ihr leid, sagte die Mitarbeiterin, aber er müsse persönlich vorbeikommen.

Man muss sich das einmal vorstellen. Der Papst, Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken und wohnhaft im Vatikan, diskutiert mit einer Bankangestellten über Adressänderungen. Leo erklärte noch einmal geduldig, dass ein persönliches Erscheinen schwierig werde. Erfolglos. Schließlich der letzte Versuch: „Würde es einen Unterschied machen, wenn ich ihnen sage, dass ich Papst Leo bin?“ Doch die Frau legte einfach auf. Keine Sonderbehandlung, kein: „Heiliger Vater, einen kleinen Moment bitte“.

Am Ende musste der Bankchef eingeschaltet werden, um das Problem zu lösen. Doch die wahre Heldin dieser Geschichte ist die unbekannte Bankangestellte: Während überall auf der Welt Menschen ehrfürchtig niederknien, hat sie auf die Vorschriften bestanden. Selbst beim Papst.

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