Leute Neues von Jan Böhmermann, Nina Hoss, Moritz Bleibtreu und Udo Lindenberg

Jan Böhmermann: Twitter ist unbarmherzig.
Jan Böhmermann: Twitter ist unbarmherzig.
Nina Hoss: Der Tod hat auch etwas Tröstliches.
Nina Hoss: Der Tod hat auch etwas Tröstliches.
Moritz Bleibtreu: Kalte Füße beim Regiedebüt.
Moritz Bleibtreu: Kalte Füße beim Regiedebüt.
Udo Lindenberg: Selbst der härteste Scheiß geht vorbei.
Udo Lindenberg: Selbst der härteste Scheiß geht vorbei.

Jan Böhmermann: Twitter ist unbarmherzig

Dem Satiriker Jan Böhmermann hilft Ironie dabei, auf Twitter nicht zu verzweifeln. „Das ist wichtig, damit man sich da nicht vor Verzweiflung irgendwann abmeldet oder in schlimme Depressionen rutscht“, sagte der 39-Jährige auf der Frankfurter Buchmesse. Twitter sei „unbarmherzig, es werden Überschriften hin und hergeworfen, man beschimpft sich gegenseitig, man versucht möglichst Positionen zuzuspitzen“.

Nina Hoss: Der Tod hat auch etwas Tröstliches

Schauspielerin Nina Hoss kann dem Tod auch etwas Tröstliches abgewinnen: „Meine Mutter habe ich lange gepflegt. Ich bin den Weg mit ihr zu Ende gegangen- Dadurch, dass ich davor nicht zurückgescheut bin, habe ich begriffen, dass es nicht schlimm ist, wo wir hingehen. Der letzte Moment war wie ein Lächeln“, sagte die 45-Jährige: „Am Ende dieser Reise ist der Tod nicht mehr der große Horror. Man kann sich gegenseitig loslassen. Wie heißt es so schön: Gehe in Frieden.“

Moritz Bleibtreu: Kalte Füße beim Regiedebüt

Moritz Bleibtreu ist schon seit mehr als 30 Jahren Schauspieler – und dennoch war sein Regiedebüt für ihn eine große Herausforderung. „Die kalten Füße werden erst jetzt so langsam wärmer“, sagte der 49-Jährige. Am 22. Oktober kommt sein Thriller „Cortex“ in die Kinos. Bleibtreu hat das Drehbuch geschrieben und eine der Hauptrollen übernommen. „Klar, ich habe eine Menge Filme gemacht und sollte eigentlich ganz gut wissen, wie es funktioniert. Aber wenn du das zum ersten Mal machst, bist du genauso unbefangen wie ein Filmhochschüler, der zum ersten Mal einen Kurzfilm macht.“

Udo Lindenberg: Selbst der härteste Scheiß geht vorbei

Rocklegende Udo Lindenberg hat angesichts steigender Corona-Zahlen den Menschen Mut gemacht. „Hinterm Horizont geht’s weiter, das ist ja wohl klar“, schrieb der 74-Jährige am Wochenende auf Facebook. „Die Zahlen steigen, die Hüte rutschen immer tiefer ins Gesicht. Harte Zeiten.“ Aus dem Panik-Archiv sende er aber eine zweite Welle der Hoffnung. „Zusammen sind wir stark. Haltet durch! Selbst der härteste Scheiß geht irgendwann wieder vorbei.“